Zander laichen im Frühjahr

Zander sind beliebte und wohlschmeckende Angelfische.

Im Frühjahr (März/April), wenn die Wassertemperatur auf zehn Grad Celsius ansteigen, kommen die Zander in Hochzeitstimmung. Die Laichzeit kann sich in den Juni hineinziehen. Die Männchen suchen sich in flacherem Wasser meist in Ufernähe einen geeigneten Laichplatz aus. Auf hartem Grund, der mit Steinen, Wasserpflanzen und Wurzeln besetzt ist, ist eine ….

optimale Laichstelle. Durch Schlagen mit der Schwanzflosse wird der Bodengrund vom Männchen ordentlich gereinigt, dabei entsteht ein tellerförmiges Zandernest, etwa so groß wie die Körperlänge des Milchners selbst.

Dann versucht das Männchen zur Fortpflanzung ein Weibchen zum Nest zu locken. Gelingt dies, steht das Paar über dem Nest. Das Laichspiel beginnt und beide Partner drehen sich umeinander, dass bis zu zwei Stunden dauern kann,  bis die Eiablage und die Besamung erfolgt ist. Die Anzahl der kleinen Eier beträgt zwischen 150.000 bis 200.000, die in der Mulde verteilt werden und an den Steinen oder an den Pflanzenteilen festkleben. Das Männchen bleibt bewachend am Gelege, bis die Brut nach ca. ein bis zwei Wochen ausschlüpft. Während dieser Zeit fächelt das Männchen mit seinem Brustflossen dem Nest frisches Wasser zu und verbessert so die Sauerstoffversorgung des Nachwuchses. Laichräuber, die sich zum Nest wagen, werden vom Männchen sofort attackiert und vertrieben.

Foto: cc – IMG_4760 – von Fredrik Lindström