Waldhund (Speothos venaticus)

Der Waldhund ist ein seltenes Tier.

Der Waldhund ist ein seltenes Tier.

Die Waldhunde bewohnen die Savannen und Wälder von Panama bis Paraguay. Die Tiere sind überall seltener geworden. Sie haben kurze Läufe und stark zurückgebildete Gebisse und unterscheiden sich von anderen ….

Hundearten gravierend. Die Waldhunde haben eher die Ähnlichkeit als ein Vertreter aus der Marderfamilie. Waldhunde gehen in Gruppen mit den Jungtieren zusammen auf die Jagd. Sie überwältigen Beute, die das zehnfache an Gewicht besitzen als sie selbst.

Waldhund Steckbrief

Systematik

  • Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
  • Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
  • Familie: Hunde (Canidae)
  • Tribus: Echte Hunde (Canini)
  • Gattung: Speothos
  • Art: Waldhund
  • Wissenschaftlicher Name: Speothos venaticus
  • Größe Waldhund: Kopf-Rumpf-Länge von 73 bis 75 cm, Gewicht 4 bis 7 kg.
  • Der Körperbau der Tiere ist länglich und ähnlich wie ein Fuchs. Der Kopf ist marderartig. Die Ohren sind rund, die Pfoten breit und der Schwanz misst 10 bis 15 cm. Die Füße haben
    ausgebildete Schwimmhäute, die gut zum Laufen auf sumpfartigem Gelände geeignet sind. Waldhunde können gut schwimmen und tauchen. Ihre Fellfarbe ist hell- bis dunkelbraun.
  • Verbreitung/Vorkommen: In der Nordhälfte Südamerika östlich der Anden. Von Panama über Kolumbien, Venezuela und Brasilien bis nach Paraguay. Die Waldhunde kommen sehr selten vor. Der Lebensraum der Tiere sind Savannen und Galeriewälder, wo stets in der Nähe Seen oder Flüsse vorhanden sind.
  • Waldhunde sind tag- und dämmerungsaktive Tiere, die sich in der Nacht in den angelegten Bauen vom Ameisenbär oder Gürteltier aufhalten. Oft ruhen die Hunde sich auch unter Baumstämmen oder Felsenunterkünfte aus.
  • Waldhunde stehen auf der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN.
  • In Gefangenschaft erreichen Waldhunde ein Alter bis zu zehn Jahren.
  • Natürliche Feinde der Waldhunde sind der Mensch, Puma und Jaguar
  • Nahrung: Kleinere Nagetiere, Gürteltiere, Pekaris, Mazamas, Nasenbären, Opossums, Tapetis, Nandus, Steißhühner. Am häufigsten werden Agutis, Pakas und Capybaras erbeutet, die von Waldhunden gemeinsam im Rudel gejagt werden. Ein Alpha-Paar führt das Rudel an, dass aus bis zu 10 Tieren bestehen kann.

Fortpflanzung Waldhund

  • Die Paarungszeit von Waldhunden ist an keine bestimmte Jahreszeit gebunden, die das ganze Jahr über erfolgen kann.
  • Die Tragzeit der Weibchen beträgt 65 bis 84 Tage.
  • Es können bis zu sechs Welpen im schützenden Bau geboren werden. In Ausnahmefällen auch bis zu zehn Jungtiere.
  • Die Säugezeit beträgt etwa 8 Wochen. Die Jungtiere bleiben bis zu 5 Monaten in der Obhut des Muttertieres.

Foto: ccBush Dog – von ellenm1