Vogelschutz für unser Wohlergehen

Nistkasten für Höhlenbrüter

Nistkasten für Höhlenbrüter.

Mit menschlicher Hilfe ist es möglich, die Siedlungsdichte für viele Vogelarten, die in Höhlen und Hecken brüten, in allen Lebensräumen und in allen Klimazonen nachhaltig zu stärken. Dadurch kann man unsere Vogelwelt  überall, wo dies notwendig ist, zur Verminderung von Schadinsekten einsetzen. Durch starke Rationalisierung in der Land- und Forstwirtschaft wurden die Lebensräume sowohl der ….

Höhlenbrüter als auch der Buschbrüter unter unseren einheimischen Vögeln stark eingeengt. Weil in unsern Wäldern und Obstbaumanlagen keine hohlen Bäume mehr geduldet werden, sind Nistmöglichkeiten für Meisen, für die Kleiber, für den Gartenrotschwanz, für den Trauerschnäpper, für den Wendehals und auch für Stein- und Waldkauz stark vermindert worden.

Das trifft auch für die im Busch brütenden Vogelarten zu, denn nicht nur in den Wirtschaftswäldern fehlen Unterholz und Waldmäntel, sondern auch draußen im Feld an vielen Stellen die Hecken, wodurch auch die dem Erdreich entströmende, für den Aufbau der Pflanzen wichtige Bodenkohlensäure zum größten Teil verloren geht. Bei diesen wenig gescheiten Rationalisierungsmaßnahmen hat man vergessen, dass unbedingt fünf Prozent des Acker- und Wiesenlandes und mindestens zwei Prozent der Waldfläche für Hecken und Waldmäntel bleiben müssen. Für die Praxis kommt es darauf an, dass wir alle Möglichkeiten erschöpfen, den Bestand unserer Vogelarten, die in Höhlen ihren Nachwuchs großziehen, zu erhöhen.  Das kann man einfach ändern, indem man die verlorenen natürlichen Bruthöhlen durch künstliche Nistkästen ersetzt.

Nistkästen richtig aufhängen
Derartige Bruthöhlen, ob aus Holz oder Holzbeton, sollten mit der Einflugöffnung nach Osten oder Südosten ausgerichtet werden, also der Wetterseite abgewandt sein. Berühren sie zudem nicht mit ihrer Rückseite nicht den Baumstamm, sondern sind sie an einem Galgen frei aufgehängt, bieten sie ihren Bewohnern Schutz vor Katzen und Mardern.

Foto: von 3268zauber – CC BY-SA 3.0