Truthühner sind ausgesprochene Waldbewohner

Truthühner

Truthühner

Die Truthühner sind mit nur zwei Arten auf Nord- und Mittelamerika beschränkt. Die bekannteste Art ist das eigentliche Truthuhn und das viel seltene Pfauentruthuhn. Sie sind von großen Wuchs und ziemlich schwerfälligem Aussehen. Kopf und Oberhals der beiden Vogelarten sind unbefiedert und mit Warzen bedeckt. Die Männchen tragen bunte, aufrichtbare Fleischklunkern am Kopf. Der abgerundete Schwanz kann wie ein Fächer ausgebreitet werden. Die Truthühner sind Waldbewohner und leben zeitweise in großen Gesellschaften. Oft wechseln sie die Gegend auf der Suche nach günstigen Nahrungsquellen, ohne allerdings regelmäßige Wanderungen auszuführen.

Pfauentruthühner

Pfauentruthühner

Die Hühnervögel bewegen sich stets am Boden fort, die in der Nacht auf Bäumen ruhen. Sie entschließen sich nur höchst ungern zum Flug, wenn ein unerwartetes Ereignis eintritt. In kalten Jahreszeiten und bei knapper Nahrung nähern sie sich den Farmen und mischen sich oft unter das Hausgeflügel. Das Brutgeschäft und die Aufzucht der Jungen übernimmt allein die Truthenne, die sehr fest sitzt. Manchmal legen auch mehrere Weibchen ihre Eier in einem Nest zusammen und brüten gemeinsam. Stets bewacht dann ein Weibchen das Nest. Der Truthahn (Meleagris gallopavo) lebt in den südlichen Waldländern von Nordamerika.

Steckbrief Truthühner

Sytematik

  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
  • Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
  • Gattung: Truthühner
  • Wissenschaftlicher Name: Meleagris
  • Größe: Die Männchen erreichen im Stand eine Höhe von 1 Meter, ein Gewicht von 10 kg (Weibchen 90 cm, bis 5 kg).
  • Das Gefieder ist dunkelbraun und schwarz und hat bei den Männchen einen metallischen Schimmer in grünen und rötlichen Tönen.
  • Sie sind hauptsächlich bodenbewohnende Vögel durch ihren schwerfälligen Körper. Auf der Flucht laufen sie eher als zu fliegen.
  • Die kräftigen Beine sind jeweils mit einem 3,5 cm langen Sporn versehen.
  • Ihre Flügel erlauben einen kräftigen Flug, aber nur über Kurzstrecken.

Fortpflanzung

  • Zur Balzzeit kollern die Hähne wie auch das Birkwild, um die Weibchen anzulocken. Sie plustern ihre Federn auf und blasen ihren Halssack auf.
  • Wilde Truthähne balzen synchron in Brudergemeinschaften und nur der ranghöchste darf ein Weibchen begatten.
  • Das Weibchen legt 8 bis 15 Eier in einer Mulde am Boden ab. Die haben eine cremfarbene Farbe mit braunen Flecken. Die Brutdauer beträgt etwa 28 Tage.
  1. Foto: Von Hunter Desportes – cc
  2. Geoff Gallice – CC BY 2.0