Der Totenkopfaffe lebt in dicht bewaldete Gebiete

Totenkopfaffe

Totenkopfaffe – Foto von Diego Guzmán

Die Totenkopfaffen sind im Gegensatz zu vielen afrikanischen und asiatischen Arten ausschließlich Tiere, die auf Bäumen leben. Fast alle Affen besitzen lange Schwänze, die oft als Greiforgan ausgebildet sind. Die Totenkopfaffen

leben in großen Gruppen in den mittel- und südamerikanischen Tropenwäldern, wo sie weit verbreitet sind. Die Tiere sind eine Primatengattung mit sechs Arten. Sie sind tagaktiv und halten sich eher in den unteren Baumregionen auf.

Totenkopfaffe Steckbrief

Systematik

  • Unterordnung: Trockennasenprimaten (Haplorrhini)
  • Teilordnung: Affen (Anthropoidea)
  • ohne Rang: Neuweltaffen (Platyrrhini)
  • Familie: Kapuzinerartige (Cebidae)
  • Unterfamilie: Saimiriinae
  • Gattung: Totenkopfaffen
  • Wissenschaftlicher Name der Gattung: Saimiri
  • Größe: Eine Kopfrumpflänge von 26 bis 36 cm, dazu eine Schwanzlänge von 35 bis 43 cm, Gewicht 700 bis 1100 Gramm. Die Weibchen sind deutlich kleiner.
  • Weil Totenkopfaffen eine maskenartige Gesichtszeichnung mit schwarzer Schnauze besitzen, entstand die Namensgebung.
  • Das Fell der Affen ist dicht und kurz, am Rücken je nach Art grün, bräunlich oder grau gefärbt. Der Bauch ist weiß bis hellgrau.
  • Die Kappe an der Oberseite des Kopfes ist graugrün oder schwarz
  • Die Tiere haben lange Hinterbeine, laufen auf allen Vieren und haben kurze Finger.
  • Die tagaktiven Totenkopfaffen können ein Alter von 15 bis 20 Jahren erreichen.
  • Nahrung: Totenkopfaffen leben von Blättern, Früchten, Nüssen und Beeren, auch von Schmetterlingen, Käfern und Fröschen.

Fortpflanzung Totenkopfaffen

  • Die Männchen kämpfen in der Paarungszeit untereinander, der Gewinner darf sich mit den Weibchen paaren.
  • Die Tragzeit der Weibchen beträgt 150 bis 172 Tage. Es wird meistens 1 Jungtier geboren mit einem Gewicht von 90 bis 115 g.
  • Das Jungtier erreicht die Unabhängigkeit von der Mutter mit etwa 10 Monaten.
  • Totenkopfaffe Feinde: Das sind Greifvögel besonders der Harpyie. Weiterhin Schlangen und der Ozelot vor denen sich Totenkopfaffen durch Warnrufe schützen.

Die sechs Arten der Totenkopfaffen:

  • Der Gewöhnliche Totenkopfaffe (Saimiri sciureus) idt der nördlich des Amazonas zu Hause.
  • Der Mittelamerikanische oder Rotrücken-Totenkopfaffe (Saimiri oerstedii) lebt an der Pazifikküste von Costa Rica und Panama.
  • Ein Nacktohr-Totenkopfaffe (Saimiri ustus) ist in Zentral-Amazonien südlich des Amazonas bis nach Nord-Bolivien beheimatet.
  • Der Collins-Totenkopfaffe (Saimiri collinsi) lebt lebt südlich des Amazonas.
  • Die Heimat des Bolivianischen Totenkopfaffe (Saimiri boliviensis) ist im westlichen Südamerika.
  • Das Verbreitungsgebiet des Dunklen Totenkopfaffe (Saimiri vanzolinii) liegt nur in einem kleinen Gebiet am Amazonas.

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