Taipan ernährt sich ausschließlich von warmblütigen Tieren

Der Taipan ist die gitigste Schlange der Erde.

Der Inland-Taipan ist die giftigste Schlange der Erde.

Die gefährlichste Schlange der Welt ist der Inland-Taipan (auch Küstentaipan genannt), der hauptsächlich in den Grassteppen und Savannen Nordaustraliens und auch auf Neuguinea vorkommt. Im Durchschnitt erreicht die Giftschlange eine Länge von zwei Meter und kann durchaus

auch doppelt so lang werden. Der Taipan (Oxyuranus scutellatus) besitzt riesige Giftzähne und ist so schnell, dass er mehrmals zubeißen kann, bevor das Opfer sich überhaupt zu bewegen vermag.

Der Taipan lebt am Boden und ist ein tagaktive Schlange. Der Taipan jagt kleine Beuteltiere und Nagetiere bis zur Größe einer Ratte. Die Beute wird aktiv mit dem Geruchssinn und der hervorragenden Sehkraft aufgespürt. Der Taipan beißt blitzschnell zu und lässt sofort wieder los. Erst, wenn sich das Beutetier nicht mehr bewegt, wird es verzehrt.

Taipan wird im Labor gemolken.

Taipan wird im Labor gemolken.

Das Gift gehört zu den stärksten Toxinen und ein Taipanbiss kann unbehandelt einen Menschen töten. Der Taipan hat einen guten Geruchssinn, ist scheu und weicht Menschen frühzeitig aus. Wird das Tier in die Enge getrieben beißt es jedoch gleich mehrmals zu. In Australien sind immerhin 60 Prozent der Schlangenarten giftig.

Steckbrief Taipan

Schädel und Giftzähne Taipan (gefährlichste Schlange der Welt).

Schädel und Giftzähne Taipan (gefährlichste Schlange der Welt).

Systematik
– Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
– Überfamilie: Nattern- und Vipernartige (Colubroidea)
– Familie: Giftnattern (Elapidae)
– Unterfamilie: Echte Giftnattern (Elapinae)
– Gattung: Taipane (Oxyuranus)
– Art: Taipan
– Wissenschaftlicher Name: Oxyuranus scutellatus
– der Taipan (auch Küstentaipan genannt) ist eine Schlangenart aus der Familie der Giftnattern, mit zwei weiteren Arten bildet sie die Gattung der Taipane
Größe Taipan: Kopf-Rumpf-Länge der Männchen in Australien beträgt ca. 78 bis 226 cm, beim Weibchen ca. 101–193 cm, davon beinhaltet die Schwanzlänge ca. 19 %
– die Schlangen haben eine schlanke Körperform, der Kopf ist groß, rechteckig und markant vom schlangen Hals abgesetzt
– die Grundfarbe vom Taipan kann auf der Oberseite hell-, dunkel- oder rotbraun, kupferrot bis oliv erscheinen
– der Kopf ist aufgehellt und die Unterseite ist weißlich
– Männchen und Weibchen unterscheiden sich durch die Größe und Färbung nicht

Hier wurde ein Taipan, die größste Giftnatter Australiens von einem Auto überfahren.

Hier wurde ein Taipan, die größste Giftnatter Australiens von einem Auto überfahren.

Vorkommen/Verbreitung
– küstennahe Regionen von Ost- bis Nordaustralien und in Papua-Neuguinea
– die Giftschlange lebt in tropischen Savannen und Wäldern
Nahrung Taipan
– das Tier ist überwiegend tagaktiv am Boden lebend, frisst kleine Beuteltiere, Nagetiere (vor allem Nasenbeutler, Ratten, Mäuse), Vögel, die Beute wird blitzschnell gebissen und abei Bewegungsunfähigkeit oder Tod verzehrt
Fortpflanzung Taipan

Taipan-Weibchen bei der Eiablage.

Taipan-Weibchen bei der Eiablage.

– Taipane legen Eier, die Eiablage (ca. 10 bis 20 Eier) findet von September bis März statt
– in Gefangenschaft schlüpfen die Jungtiere nach ca. 65 bis 70 Tagen aus

Tiere in Europa: Steckbrief Wildkatze
Raubtiere: Steckbrief Goldschakal
Alte Schweinerasse: Mangalitza Wollschwein

1. Foto: ccPapuan taipan, Oxyuranus scutellatus canni – Tom.Chalton
2. Foto Taipan: cc – A captive Coastal Taipan (Oxyuranus scutellatus) being milked in the Venom Supplies lab, SA – von Brendan Schembri
3. Foto: cc – Taipan, skull. – utahmatz
4. Foto: cc – Roadkill Coastal Taipan (Oxyuranus scutellatus) – von Matt Summerville
5. Foto: cc – Oxyuranus scutellatus laying – aluke67