Spinnen (Araneae) sind für das Ökosystem unverzichtbar

Tarantel (Aphonopelma chalcodes)

Tarantel (Aphonopelma chalcodes)

Spinnen ernähren sich hauptsächlich von Insekten, die sie meist mit ihren geschickt aufgestellten Netzen einfangen und so erheblich dezimieren. Die Tiere teilen ihr Gift aus, wenn sie mit ihren Kieferfühlern oder ….

Cheliceren zubeißen. Die Amerikanische Tarantel ist eine Wüstenspinne, die furchterregend aussieht, wollig schwarz behaart und so groß wie eine Menschenhand ist. Wird ein Mensch von der Amerikanischen Tarantel gebissen, endet das nicht tödlich, ist aber sehr schmerzhaft. Nur wenige Spinnenarten sind für ausgewachsene Menschen gefährlich. Dazu zählt die Bananenspinne, die Trichterspinne oder die Schwarze Witwe.

Die kleine Schwarze Witwe misst nur einen Zentimeter und mit ihrem Gift kann sie sogar einen Menschen töten. Die Weibchen sind sehr aggressiv und fressen die Männchen nach der Paarung auf. Daher stammt auch ihr Name ab. Das Gift setzt sie nicht nur zum Fangen von Beutetieren ein, sondern es dient auch zur Verteidigung.

Steckbrief Spinnentiere

Die Europäische Schwarze Witwe oder Mediterrane Schwarze Witwe (Latrodectus tredecimguttatus).

Die Europäische Schwarze Witwe oder Mediterrane Schwarze Witwe (Latrodectus tredecimguttatus) ist vorwiegend in Steppengebieten mit wenig Vegetation zu finden.

Systematik
– Unterabteilung: Bilateria
– ohne Rang: Urmünder (Protostomia)
– Überstamm: Häutungstiere (Ecdysozoa)
– Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
– Unterstamm: Kieferklauenträger (Chelicerata)
– Klasse: Spinnentiere
– zu den Spinnentieren (Arachnida) gehören die Webspinnen, Weberknechte, Skorpione, Pseudoskorpione und Milben und Zecken
– es gibt weltweit ca. 45.000 Arten von Spinnen, jedes Jahr kommen neue Spinnenarten dazu
– Größe 0,4 bis über 10 cm
– maximales Gewicht 130 g
– Farben der Körper schwarz, braun, gelb, rot

Große Winkelspinne (Eratigena atrica)

Große Winkelspinne (Eratigena atrica)

– Aussehen: Spinnen haben vier Paar Laufbeine was sie von Insekten unterscheidet, die über drei verfügen, die Larven vieler Milbenarten haben nur sechs Beine
– ein Spinnennetz besteht aus klebrigen und nicht klebrigen Spinnenfäden
– Nahrung: Mücken, Käfer, Spinnen
– Lebensraum: Wälder, Wiesen
– Paarungszeit: Juni – Oktober
– bei den landlebenden Arten (nicht bei der Wasserspinne) gibt es häufig eine innere Befruchtung durch ein Gebilde was einen Penis ähnelt (z.B. bei Weberknechten)
– die Männchen anderer Gruppen z.B. die Skorpione sowie die meisten Milben legen Spermienpakete ab, die vom Weibchen aufgenommen werden

Insektenarten: Steckbrief Libellen
Affen: Steckbrief Kapuzineraffen

1. Foto Tarantel: ccAphonopelma chalcodes – von DVL-91
2. Foto: cc – Latrodectus tredecimguttatus female PR0261 – von Walter P. Pfliegler
3. Foto: cc – Female Eratigena atrica – von kyrontf