Spießente (Anas acuta)

Spießenten: ein Weibchen und zwei Erpel.

Spießenten: ein Weibchen und zwei Erpel.

Die Spießente fällt schon von weitem durch ihre schlanke Gestalt auf, der Erpel ist mit seinem schlanken Hals und seiner langen Schwanzfedern mit keiner anderen Entenart zu verwechseln. Selbst bei dem …

unscheinbaren Weibchen sind die Schwanzfedern noch lang.

Steckbrief Spießente
– Größe Spießente: Körperlänge ca. 51 bis 66 cm, Gewicht zwischen 550 bis 1300 g
– der spitz zu laufende Schwanz ist bis zu ca. 11 cm lang (daher auch die Namensgebung)
– im Prachtkleid beim Männchen ist der Kopf, Kehle und Hinterhals braun, das Weiß der Unterseite reicht an beiden Halsseiten in einem schmalen Streifen bis zum Hinterkopf, Rücken und Seiten sind fein schwarzweiß quergewellt, vor den schwarzen Unterschwanzdecken befindet sich ein rahmfarbener Fleck
– Erpel im Sommerkleid: ist mehr oder weniger graubraun, die Unterseite bräunlich/weiß, der Spiegel ist wenig auffällig grünlich mit bronzenem Schimmer
– das Weibchen gleicht in der Färbung der Stockente, die Spießenten-Weibchen sind an dem schlankerem Hals, dem spitzen Schwanz und den wenig auffallenden Spiegel gut zu unterscheiden
– Stimme/Ruf Spießente, der Balzruf des Erpels klingt dem Ruf eines Krickenten-Männchens das wie “hrüf oder “krlüe” klingt, die Weibchen geben ein schnärrendes “rärrärrärr” von sich
Verbreitung: nördliches Europa bis Island, Skandinavien, Finnland und in der nördlichen Sowjetunion, ganz Sibirien bis nach Kamtschatka, im Süden bis Südspanien, Südfrankreich, Österreich, Ungarn und Rumänien, das Vorkommen in Mitteleuropa ist seltener
Nahrung: die Spießente ernährt sich von pflanzlicher und tierischer Kost (Blätter, Knospen, Wurzeln, Sämereien, Insektenlarven, Schnecken)

Spießenten-Küken auf dem Wasser.

Spießenten-Küken auf dem Wasser.

Fortpflanzung Spießente
– das Nest baut nur das Weibchen am Boden in Wassernähe, versteckt in Wiesen oder unter Weiden aus trockenen Pflanzenteilen, dass mit Dunen ausgepolstert wird
– das Gelege besteht aus gewöhnlich aus 7 bis 11 Eiern (54,2 x 37,4 mm), die gelblich grün sind
– die Brutzeit ist von Mitte April bis Anfang Juni hinein und nur das Weibchen bebrütet die Eier, der Erpel bewacht in der Nähe das Nestgelege
– die Brutdauer beträgt ca. 22 bis 24 Tage
– nach dem Schlüpfen werden die Küken gleich zum Wasser geführt und sind mit ca. 40 bis 45 Tage flügge

Größter Greifvogel: Steckbrief Harpyie
Entenarten: Steckbrief Enten

1. Foto Spießente: ccSpießente, NGIDn1708232774 – naturgucker.de
2. Foto: ccGrafönd – Northern Pintail – Anas acuta (juvenile) – raudkollur