Ein Skorpion besiedelt extrem trockene Lebensräume

Skorpion

Skorpion – Foto von Wolfgang Hasselmann

Skorpione haben sich in allen Wüsten verbreitet. Der Skorpion hat eine Giftdrüse und einen kräftigen Stachel am Ende seines Hinterleibs. Den trägt das Tier eingerollt über dem Rücken. Mit dem Stachel kann

ein Skorpion Menschen schmerzhafte, auch tödliche Stiche beibringen. Am Tag verstecken sich Skorpione in selbst gegrabenen Erdgängen, aus denen sie Nachts hervorkommen, um Beutetiere aufzulauern. Skorpione sind in allen Wüsten stark verbreitet.

Jedes Jahr sterben bis zu 5.000 Menschen an dem Stich eines Skorpions. Das Skorpiongift kann Kurzatmigkeit, Erbrechen und Muskelkrämpfe auslösen. Es kommt zu Symptomen von verschwommenen Sehen und undeutlichen Sprechen. Die Tiere greifen nicht von selbst an, sondern verstecken sich oft in meschlichen Texilien und Schuhen.

Steckbrief Skorpion

Systematik

  • ohne Rang: Urmünder (Protostomia)
  • Überstamm: Häutungstiere (Ecdysozoa)
  • Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
  • Unterstamm: Kieferklauenträger (Chelicerata)
  • Klasse: Spinnentiere (Arachnida)
  • Ordnung: Skorpione
  • Wissenschaftlicher Name: Scorpiones
  • Größe: Von 9 bis zu 21 cm je nach Art, Gewicht 10 bis 100 g.
  • Die meisten Skorpione sind Einzelgänger.
  • Skorpione sehen unheimlich aus, die als tödlich gelten. Häufig kommen sie in Wüsten vor, können sich aber auch in Wädern aufhalten.

Vorkommen

  • Skorpione kommen auf der ganzen Welt außer Antarktis vor.
  • Insgesamt gibt es ungefähr 2000 Skorpionarten, von denen aber nur 30 bis 40 genug Gift besitzen, um einen Menschen zu töten.

Nahrung Skorpion

Die Tiere ernähren sich von Insekten, Spinnentiere, Schnecken, Schlangen, Eidechsen und kleinen Säugetieren.

Feinde: Das sind Greifvögel, Schlangen, Säugetiere, Eidechsen.