Seepferdchen sind Meister der Tarnung

Seepferdchen sind Fische, die bei großer Gefahr ausgestreckter Haltung flüchten.

Die Seepferdchen in der Nordsee sind selten geworden, die sich im Dickicht der Seegraswiesen tarnen und wohlfühlen. Der Grund dafür ist der Rückgang des Seegrases, dass in den 30er Jahren großflächig durch eine Pilzinfektion befallen wurde. Die Tiere sind keine guten Schwimmer. Sie brauchen Pflanzen, um sich mit ihrem Schwanzende an denen festzuklammern. Das Tier zählt zu den ….

Fischen und sein Kopf ist im Verhältnis zum Körper riesig. Das Tier hat das Aussehen eines Pferdes. Mit ihren starren Augen können die Tiere in unterschiedlichen Richtungen sehen. Von Seepferdchen gibt es etwa 50 verschiedene Arten. Sie sind weltweit über die Meere verbreitet. Sie fühlen sich im Flachwasser in ruhigen Küstenbereichen mit Seegras wohl. Die Tiere fallen durch ihr anderes Aussehen auf. Durch ihre vertauschte Fortpflanzung, was die Aufgabe von den Männchen sind.

Steckbrief  Seepferdchen

Systematik

  • Stachelflosser (Euacanthomorphacea)
  • Barschverwandte (Percomorphaceae)
  • Ordnung: Seenadelartige (Syngnathiformes)
  • Familie: Seenadeln (Syngnathidae)
  • Unterfamilie: Hippocampinae
  • Gattung: Seepferdchen
  • Wissenschaftlicher Name: Hippocampus
  • Größe je nach Art von 1,5 bis 30 Zentimeter. Ihre Flossen haben sich fast ganz zurück gebildet.
  • Die Tiere gibt es in den Farben weiß, lila, schwarz, orange und gelb.
  • Wie das Chamäleon kann das Tier seine Hautfarbe in farblich verschiedenen Varianten seiner Umgebung anpassen.
  • Die Seepferdchen können ein Alter von 2 bis 4 Jahren erreichen und kommen weltweit vor.
  • Ihre Feinde sind Raubfische, Krabben und Rochen.

Nahrung

  • Die Tiere ernähren sich von Plankton, kleine Garnelen und Krebstiere, Fischlarven und Wasserflöhe.

Fortpflanzung Seepferdchen

  • Die Paarungszeit ist ganzjährig.
  • Das Männchen und Weibchen schwimmt bei der Paarung mit verhakten Schwänzen umher.
  • Bei Paarungsbereitschaft des Weibchens führt es einen Balztanz vor und es kommt zum Geschlechtsakt.
  • Das Weibchen spritzt dem Männchen die Eier in die Bauchtasche.
  • Pro Brut bis zu etwa 200 Eier, die vom Männchen anschließend befruchtet werden.
  • Es erfolgen mehrere Bruten im Jahr.
  • Sind die Jungtiere geschlüpft, etwa nach 10 bis 12 Tagen, entlässt sie das Männchen in die Freiheit.

Foto: von prilfish – CC BY 2.0