Schweinerassen

Wollschweine (Mangalitza) sind ausgesprochene Freilandschweine.

Wollschweine (Mangalitza) sind ausgesprochene Freilandschweine.

Bereits vor ca. 9000 Jahren wurden Wildschweine zu Hausschweinen domestiziert. Heute stammen ca. 90 % aller Schweine aus der Hybridzucht, weil der Bedarf an Schweinefleisch durch das Anwachsen der weltweiten Bevölkerung enorm hoch ist.
Foto Wollschweine: ccMI_ham-tour 2012-617.jpg – von biogenussmarketing

Angler Sattelschwein

Angler Sattelschwein

Angler Sattelschwein

Steckbrief Angler Sattelschwein
das Sattelschwein stammt aus  Schleswig-Holstein
Größe Eber: 90 bis 95 cm (Gewicht ca. 350 kg), Größe Sau: 80 bis 85 cm (Gewicht ca. 300 kg)
die der Schweine ist schwarz/weiß
das Nutztier wird wegen Fleisch gehalten
die Rasse wird heute durch das Land Schleswig-Holstein gefördert
Zuchtverein: Förderverein Angler Sattelschwein e. V. Süderbrarup
Foto: ccSattelschwein – von stachelbeer

Rotbuntes Husumer Schwein

Rotbuntes Husumer Schwein (Sau) mit Ferkel.

Rotbuntes Husumer Schwein (Sau) mit Ferkel.

Steckbrief Husumer Schwein
– das Rotbunte Husumer Schwein stammt aus Belgien
Größe Eber: 70 bis 80 cm (Gewicht 300 kg), Größe Sau: 60 bis 75 cm (Gewicht 260 kg)
– die Hautfarbe ist reinweiß oder mit Flecken
– das Nutztier wird wegen guter Fleischqualität gehalten, dass marmoriert ist
– wahrscheinliche Kreuzung zwischen  Holsteinischen Marschschweinen und britischen Tamworth-Schweinen
– es gibt Tiere mit Schlappohren und mit Stehohren
– das Husumer Schwein ist bestens für die Freihaltung geeignet
Foto Husumer Schwein: ccNachwuchs – von andimoe

 Sau mit Ferkeln Bentheimer Schweine.


Sau mit Ferkeln Bentheimer Schweine.

Foto: cc- Buntes Bentheimer Schwein – Sau mit Ferkeln – von Christian Steffen

Bedarfsgerechte Ernährung in der Schweinemast

Das Tierschutzgesetz schreibt allen landwirtschaftlichen Betrieben eine bedarfsgerechte Ernährung der Zucht- und Nutztiere vor. Verstößt ein Landwirt gegen diese Vorgaben, so drohen hohe Strafen. Allerdings geht es bei der bedarfsgerechten Fütterung in Mastbetrieben um weitaus mehr, als um gesetzliche Vorschriften. Denn nur, wenn die Tiere gut ernährt werden, ergeben sich die besten Voraussetzungen für eine gute Tiergesundheit und damit für eine ökonomische Schweinemast. Kranke Tiere können schlimmstenfalls andere Tiere infizieren und die Behandlungskosten können sogar zum finanziellen Ruin führen. Nicht zuletzt hat eine bedarfsgerechte Schweinefütterung auch Auswirkungen auf die Umwelt.

Nur wenn Mastschweine bedarfsgerecht und optimal ernährt werden, bleiben sie gesund und das Wachstumspotenzial kann ausgereizt werden. Gerade in den ersten Tagen und Wochen ihres Lebens besitzen Ferkel ein sehr schwaches Immunsystem. Sie sind also fast schutzlos den Krankheitserregern ausgeliefert. Sie benötigen daher viele Nährstoffe, wie heimische Eiweißträger, um ein eigenes Immunsystem aufzubauen. Diese befinden sich nur in wirklich gutem Futter. Mit diesem ernährt, erreichen die Schweine zudem in kürzer Zeit ihr Gewicht für die Mastphase und produzieren schneller Fleisch. Auch die Qualität des Fleisches ist deutlich besser als bei mangelhaft ernährten Tieren.

Hochwertiges Futtermittel aus bester Getreidequalität hat seinen Preis. Dies mag auf den ersten Blick für den Mastbetrieb nicht erschwinglich sein. Allerdings sollte bedacht werden, dass durch die optimale Ernährung viele hohe Kosten, wie für den Tierarzt oder für neue Tiere bei Verlust, eingespart werden können. Zudem können die Schweine schneller als Fleischlieferanten dienen, welches ebenfalls eine Kostenoptimierung darstellt. Nicht zuletzt ist auch die Qualität des Fleisches besser, was der Verbraucher zu schätzen weiß und den Tieren fehlt es während ihres Lebens an nichts.

Feuerfische: Steckbrief Zwergfeuerfisch
Fliegende Säugetiere: Flughunde