Schreiadler im Rückzug – Nur wenige Brutpaare in Deutschland

Schreiadler

Schreiadler – Foto von Adli Wahid

Die Schreiadler (Aquila pomarina) sind versteckt lebende Greifvögel, die noch mit etwa 100 Brutpaaren in Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg zur Brutsaison vorkommen. Ihr Lebensraum ist durch Holzeinschlag, Entwässerung der Landschaft und Vernichtung von Grünland stark gefährdet. Die kleinsten Adler Deutschlands sind massiv vom Aussterben bedroht.

Schreiadler Steckbrief

Systematik

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Greifvögel (Accipitriformes)
  • Familie: Habichtartige (Accipitridae)
  • Unterfamilie: Aquilinae
  • Gattung: Echte Adler (Aquila)
  • Art: Schreiadler
  • Wissenschaftlicher Name: Aquila pomarina
  • Größe: Der Greifvogel hat eine Körperlänge von 55 bis 67 cm. Eine Flügelspannweite bis zu 1600 cm, Gewicht von 1,4 bis 2,1 kg.
  • Das Federkleid ist schokoladenfarbig, der Kopf, Nacken und die Oberflügeldecken sind etwas heller.
  • Ruf/Stimme der Vögel ist ein „Tjück, tjück, tjück“. In der Balz stößt das Männchen ein langgezogenes quitschendes „Wiiiik!“ aus.
  • Die Greifvögel können ein Alter von etwa 20 Jahren erreichen.

Verbreitung

  • Die Greifvögel kommen in Afrika, Mitteleuropa, Südosteuropa und Asien.

Nahrung

Fortpflanzung Schreiadler

  • Im April kehren die Greifvögel in ihr angestammtes Brutrevier zurück.
  • Die Horste befinden sich auf hohen Bäumen.
  • Das Weibchen legt Anfang Mai bis Mitte Juni zwei Eier ins Nest.
  • Die Brutdauer beträgt 38 bis 41 Tage und die Jungvögel verbleiben etwa 56 Tage im Nest.
Powerfrucht: Steckbrief Aronia-Apfelbeere
 Stechende Insekten: Steckbrief Wespe