Schmuckhornfrosch auch ein Kannibale

Schmuckhornfrösche werden oft im Terrarium gehalten.

Schmuckhornfrösche werden oft in Terrarien gehalten.

Der Schmuckhornfrosch (Ceratophrys ornata) frisst alles gierig, was sich vor seinem Maul bewegt. Der gefräßige Frosch macht auch nicht vor seiner eigenen Art halt und frisst Schlangen und Ratten, die doppelt so groß sind, wie er selbst. Diese großen Brocken zu verschlucken gelingen nur, weil das Maul des Tieres, die Hälfte seines Körpers ausmacht – es wird rund 7,5 Zentimeter breit. Dazu kommt ihn eine Reihe von ….

Fangzähnen zu Hilfe, die die Beute festhalten. Aber ein Nachteil ist, dass alle Zähne des Frosches ins Maulinnere zeigen. So kann der Schmuckhornfrosch seine Beute nicht mehr freigeben, wenn sie zu groß ist, um sie zu verschlingen. Die folge davon ist, dass viele Frösche elendig ersticken müssen.

Steckbrief Schmuckhornfrösche
– Wissenschaftlicher Name: Ceratophrys
– Größe: Weibchen je nach Art 15 bis 20 cm, Männchen 10 bis 13 cm
– die Frösche haben eine runde Körperform und ein riesiges Maul
– oft liegen sie im Laub oder trockener Erde und lauern Beute auf, die sie im Sprung erbeuten
– Lebenserwartung: ca. 10 bis 15 Jahre
– Nahrung: Eidechsen, kleine Nagetiere, Spinnen, Insekten und junge Vögel
– Lebensraum: Trocken- und Regenwälder
– Vorkommen: Brasilien, Paraguay, Uruguay, Bolivien und Argentinien

Foto: cc – Magic Wings – Deerfield MA – von Rusty Clark