Die Schafstelze ist ein agiler Vogel

Schafstelze

Schafstelze

Die Schafstelze benötigt zur Nahrungssuche kurzgrasige, beweidete Grünlandflächen oder einen freien Boden. Auf dem Zug in die Winterquartiere fliegen die Singvögel meist in kleinen Trupps. Gegen Abend finden sich Schafstelzen wiederum zu großen Gemeinschaften zum Schlafen im Schilf zusammen. Das können sogar mehrere Tausend Vögel umfassen. In Europa kommen zwei gelbe Stelzen vor, das ist die Gebirgsstelze und die Schafstelze. Die Winterquartiere der Singvögel liegen im tropischen und südlichen Afrika.

Steckbrief Schafstelze

Sytesmatik

  • Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
  • Unterordnung: Singvögel (Passeri)
  • Überfamilie: Passeroidea
  • Familie: Stelzen und Pieper (Motacillidae)
  • Gattung: Stelzen (Motacilla)
  • Art: Schafstelze
  • Wissenschaftlicher Name: Motacilla flava
  • Größe: Etwa 15 bis 16 cm,
  • Die Unterseite des Gefieders hat ein kräftiges Gelb, der Rücken ist blass grünlich. Charakteristisch für alle Stelzen ist das Wippen mit dem Schwanz und der im flachen Bogen verlaufende Flug.
  • Vorkommen: Die Schafstelze lebt in verschiedenartigen offenen Landschaften, besonders auf Wiesen, Weiden und Äckern. Das Brutgebiet reicht im Norden bis Norwegen, Südschweden und Südfinnland. In der Sowjetunion kommen Schafstelzen nur im Süden vor. Im Westen brüten sie in Ost- und Mittelfrankreich, im Süden noch in Norditalien.
  • Schafstelze Gesang: Der Ruf der Vögel ist weich und leicht abfallend „psieh“. Der stockende Gesang besteht aus etwa 3 bis 4 rauen Tönen.

Fortpflanzung Schafstelze

  • Schafstelzen bauen ihre Nester aus Gräsern, Wurzeln und Halmen in dichter Vegetation stets am Boden versteckt.
  • Das Gelege besteht aus 5 bis 6 Eiern (18,7 x 13,9 mm).
  • Die Brutzeit ist von Mitte Mai bis Juni. Da auch noch im Juli frische Gelege gefunden werden, ist es wahrscheinlich, dass die Schafstelzen zweimal brüten.
  • Bebrütung der Eier erfolgt vorwiegend vom Weibchen und dauert etwa 13 bis 15 Tage bis zur Schlüpfung der Jungen.

Foto: Von Gertjan van Noord – CC BY-ND 2.0