Rothunde sind scheu und selten geworden

Rothunde sind wie die Wölfe und Afrikanischen Wildhunden Hetzjäger, die in Rudeln leben.

Rothunde sind wie die Wölfe und die Afrikanischen Wildhunde Hetzjäger, die in Rudeln leben.

Die Wildbestände der Rothunde (Cuon alpinus) in Asien gehen zurück. Die in Rudel jagenden Rothunde (auch Asiatischer Wildhund genannt) sind reine Hetzjäger und vom Aussterben bedroht. Die Wildhunde sind ausdauernde Langstreckenläufer und begutachten ihre Beute genau, ob sie die auch bewältigen können. Flüchtet ein Beutetier nach langer Hetzjagd ins Wasser, sind die Hunde auch nicht wasserscheu und folgen dem Tier.

Steckbrief Rothund:
– Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
– Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
– Familie: Hunde (Canidae)
– Tribus: Echte Hunde (Canini)
– Gattung: Cuon
– Art: Rothund
– Wissenschaftlicher Name der Art: Cuon alpinus
– Größe: Kopfrumpflänge knapp 1 Meter, Gewicht ca. 20 kg
– die Fellfarbe ist rotbraun bis dunkel/orange, die Bauchseite ist weiß gefärbt
– Verbreitungsgebiet: Erstreckt sich von der Mandschurei über Indien bis nach Indonesien
– Rothunde können ein Alter von ca. 20 Jahren erreichen
– Lebensraum: Tropische Regenwälder sowie Trocken- und Monsunwälder, einige Tiere leben auch in Gebirgen

– Nahrung: Beutetiere sind Hirsche, Rentiere, Rehe, Steinböcke, Wildschafe, Wildschweine, Nagetiere, Insekten und auch Aas
Fortpflanzung Rothund
– innerhalb des Rudels pflanzt sich nur das Alpha-Pärchen fort
– das Weibchen bringt nach einer Tragzeit von ca. 60 bis 65 Tage 6 bis 9 Welpen zur Welt (Geburtsgewicht ca. 300 bis 400 g)
– bei der Aufzucht der Jungtiere ist das gesamte Rudel behilflich
– die Geschlechtsreife wird mit ca. 18 Monaten erreicht

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Bildangaben:
Foto Rothunde: cc - Yathin - Indian wild dog (Cuon alpinus) - dinner time

2 Gedanken zu „Rothunde sind scheu und selten geworden

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