Rötelmaus ist auch ein guter Kletterer

Rötelmaus

Rötelmaus

Die Rötelmaus wird auch als Waldwühlmaus bezeichnet, die überwiegend ein dämmerungs- und nachtaktives Tier ist. Häufig sieht man sie auch am Tag, da sie kaum scheu ist. Sie baut ihre Nestkammern in Reisighaufen oder in morschen Baumstümpfen. Sie kann im Jahr bis zu viermal Junge zur Welt bringen. Die Rötelmäuse haben ein typisches Nagetiergebiss, das aus je zwei vergrößerten Schneidezähnen und je sechs Molaren (Backenzähnen) in Ober- und Unterkiefer besteht. Die Zähne haben keine Wurzeln und wachsen in ihren Leben ständig nach.

Steckbrief Rötelmaus

Sytematik

  • Überfamilie: Mäuseartige (Muroidea)
  • Familie: Wühler (Cricetidae)
  • Unterfamilie: Wühlmäuse (Arvicolinae)
  • Tribus: Myodini
  • Gattung: Rötelmäuse (Myodes)
  • Art: Rötelmaus
  • Wissenschaftlicher Name: Myodes glareolus
  • Größe Rötelmäuse: Kopf-Rumpflänge der Wühlmaus von 8 bis 12 cm.
  • Der Schwanz hat eine Länge von 4 bis 7 cm und das Rückenfell ist rötlichbraun. Die Unterseite ist grau.
  • Das Tier hat breite runde Ohren. Es ist ein tag- und nachtaktives Tier.
  • Der Lebensraum der Tiere sind Gärten, Hecken und Büsche. Es lebt an Wegrändern und auf landwirtschaftlichen Flächen. Im Hochwald mit weniger Unterbewuchs.

Fortpflanzung Rötelmaus

  • Die Paarungszeit der Rötelmäuse ist von März bis September.
  • Drei bis vier Würfe von Jungtieren im Jahr sind möglich.
  • Eine Tragzeit der Weibchen beträgt etwa 17 bis 21 Tage.
  • Es werden 3 bis 7 Jungtiere geboren, die ihre Geschlechtsreife mit 9 Wochen erreichen.

Foto: Ryan Stone