Rentier (Rangifer tarandus)

Rentiere müssen auf ihrer Wanderung einen Fluss durchqueren.

Rentiere müssen auf ihrer Wanderung einen Fluss durchqueren.

Das Ren oder Rentier ist ein wichtiges Beutetier für den Wolf und wird in Amerika als Karibu bezeichnet. Die Tiere sind gesellig und ziehen zuweilen in großen Herden herum. Rentiere können bei Verfolgungen von Feinden eine ….

Spitzengeschwindigkeit von ca. 80 km/h erreichen, die sie im Sommer nur kurz durchhalten können. Im Schnee können Rentiere mit ihren sehr breiten, spreizbaren Hufen sich mühelos fortbewegen.

Das Ren hat den Vorteil, dass es Gelände durchschreiten kann, in dessen Morast andere Säugetiere, vor allem Pferde, versinken. Als Reittier hat das Ren daher in weiten Gebieten keine Verwendung gefunden, nur Tungusen ud Soyoten satteln auch Rentiere, züchten dazu aber Tiere besonderer Größe.

Rentiere leben in Herden zusammen und können riesige Gemeinschaften bis 100.000 Tiere bilden. Außerhalb der großen Wanderungen finden sich die Rentiere (meist nur Weibchen und Männchen die nicht geschlechtsreif sind) zu kleineren Gruppen zwischen 10 bis 100 Tieren zusammen. Die geschlechtsreifen Männchen sind Einzelgänger und nähern sich den Weibchen nur in der Brunftzeit. In den Gruppe bestehen Hierarchien, die durch die Größe der Geweihe entstehen oder durch Siege mit Kampfkraft ausgetragen werden. Viele Völkerstämme leben seit hunderten von Jahren vom Fleisch der Rentiere, die sie domestiziert haben.

Steckbrief Rentier
Wissenschaftlicher Name: Rangifer tarandus
– das Ren ist die einzige Hirschart bei der auch die Weibchen ein stangenförmiges und weit verzweigtes Geweih tragen

Zwei kämpfende Männchen in der Brunftzeit.

Zwei kämpfende Männchen in der Brunftzeit.

– Kopfrumpflänge ca. 120 bis 220 cm, Schulterhöhe 90 bis 140 cm, Gewicht 60 bis 300 kg
– das Fell ist lang und dicht, die Farbe dunkel-graubraun und ist im Winter viel heller
– Rentiere erreichen ein Durchschnittsalter von 12 bis 15 Jahren
– Vorkommen: Rentiere bewohnen große Teile von Nordamerika und Eurasien, den arktischen Winter entgehen sie durch große Wanderungen
– Nahrung: Gras, Rentierflechten Moose und Pilze
Fortpflanzung Rentiere
– die Brunft der Rentiere beginnt im September
– die Paarungszeit ist im Oktober, die Männchen bauen ein Harem auf
– die Tragzeit der Weibchen beträgt ca. 230 Tage, nur ein Jungtier wird im Mai/Juni geboren
– die Jungtiere erreichen die Geschlechtsreife mit ca. 2 Jahren
– Natürliche Feinde Ren: Wolf, Vielfraß, Luchs und Bär

Schädel mit Geweih vom Rentier.

Schädel mit Geweih vom Rentier.

1 + 2. Foto Rentiere: ccCaribous migrateurs – von Benjamin Dy
3. Foto Schädel Rentier: cc – Rangifer tarandus – von Jeremy Yoder

Schlangenarten: Ringelnatter
Fischarten: Giftige Steinfische

3 Gedanken zu „Rentier (Rangifer tarandus)

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