Purpurreiher auch seltener Gast in Süddeutschland

Purpurreiher betreut seine Jungvögel im Nest.

Purpurreiher betreut seine Jungvögel im Nest.

Der Purpurreiher (Ardea purpurea) kann mit seinen langen Beinen ein gutes Stück vom Ufer entfernt ins tiefere Wasser waten. Mit seinem dolchartigen Schnabel kann der Vogel Fische und Frösche fangen. Den Zugvogel kann man in ….

Europa, Asien und Afrika beobachten. Der Reiher ist fast genau so groß wie unser heimischer Graureiher.

Purpurreiher Steckbrief

Der Purpurreiher hat Beute gemacht.

Der Reiher hat Beute gemacht.

Systematik

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Schreitvögel (Ciconiiformes)
  • Familie: Reiher (Ardeidae)
  • Unterfamilie: Tagreiher (Ardeinae)
  • Gattung: Ardea
  • Art: Purpurreiher
  • Größe: Die Reiher haben eine Körperlänge von 70 bis 90 cm, wenn der Hals ausgestreckt ist. Eine Spannweite von 110 bis 150 cm.
  • Das Gefieder ist dunkelgrau, der Hals rotbraun gefärbt mit einem dunklen Längsstreifen.
  • Oben auf dem Kopf und auf der Unterseite des Schwanzes sind die Federn schwarz.
  • Der Reiher verlässt Mitteleuropa ab August bis Oktober und fliegt ins Winterquartier.
  • Der Purpurreiher ist ein seltener Brutvogel und wird in der Roten Liste in Kategorie 2 geführt.
  • Ein Purpurreiher kann ein Alter von 25 Jahren erreichen.
  • Stimme/Ruf des Reihers ist im Flug ein rauhes „krrek“. Am Nest grunzende und krächzende Laute.
  • Das Areal eines Purpurreihers erstreckt sich von Spanien über Frankreich, Mittel- und Südeuropa bis in die Ukraine hinein.
  • In Bayern und Baden-Württemberg brüten etwa zwei Dutzend Paare an schilfreichen Seen und Teichen.
Purpurreiher setzt zur Landung an.

Der Reiher setzt zur Landung an.

  • Lebensraum: Purpurreiher lieben Seen und Flüsse, die mit Schilf und Weidendickichten bewachsen sind.
  • Nahrung: Die Reiher jagen Fische, Molche, Krebstiere, Larven, Schnecken, Würmer, Insekten, Amphibien, Reptilien, kleine Säugetiere und fressen Aas.

Fortpflanzung Purpurreiher

  • Die Reiher legen ihr Nest oft über Wasser auf umgebrochenen Pflanzen an oder auf Büschen und Bäumen.
  • Ende April bis Anfang Juli werden 4 bis 5 bläulichgrüne Eier vom Weibchen ins Nest gelegt.
  • Die Brutdauer beträgt 25 bis 30 Tage.
  • Mit 45 bis 50 Tagen sind die Jungvögel flügge und nach weiteren 10 Tagen erreichen sie ihre Selbständigkeit.
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