Ozelot bedroht durch Lebensraumverlust

Ozelot

Ozelot – Foto von Frida Bredesen

Der Ozelot (Leopardus pardalis) ist ein schlankes Raubtier und doppelt so groß wie eine durchschnittliche Hauskatze. Die Raubkatze ist nicht wasserscheu und kann gut schwimmen. Das Tier kann sich auch an menschliche Lebensräume anpassen und
lässt sich manchmal in der Nähe von Dörfern sehen. Die Katze ist überwiegend nachtaktiv und verbringt den Tag im dichten Gebüsch oder in Baumhöhlen.
Der Ozelot ist bedroht durch das Bauen von neuen Straßen und Abholzung von Wäldern, das er zum Jagen und Verstecken dringend benötigt.

Ozelot Steckbrief

Systematik

  • Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
  • Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
  • Familie: Katzen (Felidae)
  • Unterfamilie: Kleinkatzen (Felinae)
  • Gattung: Pardelkatzen (Leopardus)
  • Art: Ozelot
  • Wissenschaftlicher Name: Leopardus pardalis
  • Größe: Das Raubtier hat eine Kopf-Rumpf-Länge von 55 bis 100 cm, Schwanzlänge 30 bis 45 cm, Gewicht von 12 und 20 kg.
  • Die Männchen sind etwas größer als die Weibchen.
  • Das schön gezeichnete Fell des Tieres ist tigergemustert.
  • Geschätzte Lebenserwartung der Ozelote ist etwa 10 Jahre.
  • In der Vergangenheit wurden Ozelote wegen ihres schönen Fells gejagt.
  • Der Ozelot ist ein Einzelgänger und vom Aussterben bedroht.

Feinde

Jaguar, der Harpyie Vogel, Würge- und Giftschlangen

Vorkommen

Ozelote kommen in Mittel- und Südamerika vor.

Nahrung

Die großen Greifvögel jagen In erster Linie Wirbeltiere, Nagetierarten, Kaninchen, Leguane, Nasenbären, Brüllaffen, Faultiere, Tamanduas, Fische und Frösche.

Fortpflanzung Ozelote

  • Die Raubtiere können sich das ganze Jahr über paaren.
  • Die Tragzeit der Weibchen beträgt 80 bis 85 Tage.
  • Das Weibchen bringt 1 bis 2 Jungtiere zur Welt (selten 3).
  • Nach 2 bis 3 Jahren müssen sich die Jungtiere ein neues Revier suchen.