Mekong-Riesenwels (Pangasianodon gigas)

Ein Mekong-Riesenwels mit der Länge von 2,50 Meter und mit einem Gewicht von etwa 160 kg.

Ein Mekong-Riesenwels mit der Länge von 2,50 Meter und mit einem Gewicht von etwa 160 kg.

Der Riesenwels kann eine Länge bis zu ca. 3,00 Meter erreichen und ist der größte Süßwasserfisch der Welt. Dieser Riesenfisch kommt ausschließlich im Mekong vor, lebt ausschließlich vegetarisch und ist ein wichtiger Speisefisch für die Asiaten. Die Mekong-Riesenwelse haben eine sehr hohe Wuchsrate und werden auch in Aquakulturprogrammen nachgezogen.

Steckbrief Mekong-Riesenwels

Systematik

  • Unterkohorte: Ostariophysi
  • Otophysa
  • Ordnung: Welsartige (Siluriformes)
  • Familie: Haiwelse (Pangasiidae)
  • Gattung: Pangasianodon
  • Art: Mekong-Riesenwels
  • Wissenschaftlicher Name: Pangasianodon gigas
  • Der Mekong-Riesenwels ist die größte Art der Familie der Haiwelse (Pangasiidae).
  • Die großen Fische haben keine Schuppen, einen  langgestreckten, seitlich abgeflachten Körper. Sie können ein Gewicht von über 3000 kg erreichen. Die Weibchen werden schwerer als die Männchen.
  • Die Farben der Fische sind silbrig-grau mit blassweißlichem Bauch und ohne Zeichnung. Die Flossen sind grau.
  • Das Maul ist stumpf oder abgerundet und endständig. Der Unterkiefer ist etwas vorragend
    der Unter- und Oberkiefer. Das Pflugscharbein weisen kleine, kegelförmige und relativ stumpfe Zähne auf.
  • Werden die Riesenwelse älter und erreichen eine Länge von etwa 30 bis 50 cm, fallen die Zähne aus. Die Barteln am Oberkiefer bilden sich bis zu  3 mm zurück. Die am Unterkiefer versinken völlig im Fettgewebe.
  • Die Augen wandern bis unter die Höhe des Mundwinkels herab.
Der Mekong-Riesenwels ist ein beliebter Speisefisch der Asiaten.

Der Mekong-Riesenwels ist ein beliebter Speisefisch der Asiaten.

Nahrung

  • Junge Fische ernähren sich zuerst von Dotter, danach von  Zooplankton, von kleinen Krebstieren und  Phytoplankton.
  • Die älteren Welse sind reine Pflanzenfresser.

Fortpflanzung Mekong-Riesenwels

  • Allzu viel ist über die Vermehrung dieser großen Fische wenig bekannt.
  • Gehen die Überflutungen der Gewässer zurück, laichen die Welse Ende April bis Mitte Mai. Sie wandern dabei mehrere tausend Kilometer stromaufwärts.
  • Die Eier haben eine gelbliche Farbe und sind klebrig (Durchmesser 1,7 mm).
  • Ein zwei Meter langes Weibchen kann etwa fünfhunderttausend bis zwei Millionen Eier legen.
  • Die Jungfische lassen sich wahrscheinlich den Fluss hinab treiben, wobei sie mit dem nächsten Hochwasser in die Überschwemmungsgebiete einwandern.
1. Foto Riesenwels: ccGiant Fishes of the World: Mekong Giant Catfish (Pangasianodon gigas) – von Khan Travel Agency
2. Foto: cc – Mekong Giant Catfish – von Fisheries Consulting