Meerechse bewohnt die Küsten der Galapagosinseln

Meerechse

Meerechse – Foto von Chirag Saini

Zur Nahrungsaufnahme muss die Meerechse (Amblyrhynchus cristatus) in den abgekühlten Humboldtstrom hinabtauchen. Die Tiere fressen an den braunen Tangbelag satt, der auf den Unterwasserfelsen wächst. Nach dem Tauchgang klammern sich die Tiere an den oberen Lavafelsen fest und nehmen ausgiebig ein Sonnenbad. Die Meerechse hat sich dem Meer angepasst und hat die Fähigkeit, sogar das Salzwasser zu trinken. Durch beiderseitige Drüsen der Schnauze können die Tiere überschüssiges Salz wieder ausscheiden.

Wo es Meerechsen gibt

Galapagos Meerechsen kommen ausschließlich auf den Galápagos-Inseln vor und leben in großen Populationen zusammen. Auf den schwarzen Küstenfelsen liegend, wärmen sie sich in der Sonne. Dabei liegen sie oft übereinander. Nach dem Fressen im Meer, wo sie maximal 45 Minuten bleiben und bis zu 30 Meter tauchen können, müssen sie sich aufwärmen. Meerechsen fühlen sich am wohlsten bei einer Temperatur von 36 bis 38 Grad (so heiß sind die Lufttemperaturen nie auf Galapagos). Umso geringer die Temperatur, umso träger werden die Meerechsen.

Steckbrief Meerechse

Systematik

  • Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
  • Toxicofera
  • Leguanartige (Iguania)
  • Familie: Leguane (Iguanidae)
  • Gattung: Amblyrhynchus
  • Art: Meerechse
  • Wissenschaftlicher Name der Art: Amblyrhynchus cristatus
  • Wissenschaftlicher Name der Gattung: Amblyrhynchus
  • Grundfarbe der Meerechsen ist schwarz.
  • Die Tiere fressen ausschließlich marine Algen und Tange. Sie können bis zu einer halben Stunde unter Wasser tauchen (Wassertiefe bis 15 Metern).
  • Die Fortpflanzungszeit der Meerechsen ist im Dezember und Januar. Sie graben Nester in Meeresnähe und legen dort ihre Eier ab.
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