Mauerläufer ein alpiner Kletterkünstler

Der bunte Mauerläufer ist nur in unwegsamen Gelände zu beobachten.

In den höheren Lagen der Alpen und der Pyrenäen nistet in Felsspalten der Mauerläufer, der an seinem Sichelschnabel und den roten Flügeldecken gut zu erkennen ist. Der bunte Vogel ist mit seiner besonderen Bewegungsweise einzigartig, der flatternd an Felswänden hochklettern kann. Der Mauerläufer kommt an ….

schwer zugänglichen Stellen in der Bergwelt zwischen 1800 Meter und der Schneegrenze vor, den eher nur Bergsteigern zu Gesicht bekommen.

Steckbrief Mauerläufer

Der Mauerläufer wurde früher auch als Mauerspecht bezeichnet.

– Wissenschaftlicher Name: Tichodroma muraria
– Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
– Familie: Mauerläufer (Tichodromidae)
– Unterfamilie:Mauerläufer (Tichodromadinae)
– Gattung: Mauerläufer (Tichodroma)
– Art: Mauerläufer
– Größe: Gesamtlänge ca. 17 cm, etwas kleiner als ein Star
– im Prachtkleid hat das Weibchen eine graue Kehle, die Männchen tiefschwarz
– die Vorderbrust der Weibchen hat fast reinweiße Töne, die Männchen dunkelgrau bis schwarz
– in den Wintermonaten bleiben die tagaktiven Vögel ihren Brutgebieten treu, die sie territorial verteidigen
– Nahrung: Spinnen, Asseln, Insekten
Fortpflanzung Mauerläufer
– die Mauerläufer brüten in unzugänglichen, zerklüfteten hochalpinen Felsgebieten
– das Nest wird in Felsspalten angelegt und besteht aus Moos, Flechten, Haaren und kleinen Pflanzenteilen
– die Brutperiode beginnt ca. ab Mitte Mai, eine Jahresbrut
– das Gelege besteht aus 3 bis 5 Eiern
– die Brutdauer beträgt ca. 18 bis 20 Tage, die Nestlingszeit ca. 22 Tage

  1. Foto: cc – wall creeper (Tichodroma muraria) – von putneymark
    2. Foto: von derivative work – CC-BY-SA-3.0