Marienkäfer sind nützlich für Pflanzen

Marienkäfer

Marienkäfer – Von Anagoria – Eigenes Werk, CC BY 3.0

Der verhältnismäßig große Siebenpunkt (Coccinella septempunctata) ist in Deutschland der häufigste Marienkäfer. Insgesamt gibt es auf der ganzen Welt über Zweitausend verschiedene Arten. Die Käfer und seine Larven ernähren sich überwiegend von Blattläusen, die zu ihrer Lieblingsspeise gehören. Blattläuse saugen unsere Nutzpflanzen aus und übertragen dabei gefährliche Virusseuchen von einer Pflanze zur anderen. So sind Marienkäfer gern gesehener Schädlingsbekämpfer in unseren Feldern, Wäldern und Gärten.

Steckbrief Marienkäfer

Wissenschaftlicher Name: Coccinella septempunctata
Größe: Erwachsene Marienkäfer werden 5 bis 9 mm lang, mit einem leicht gestrecktem und stark gewölbten rundlichen Körper

Der Käfer hat rote Flügeldeckel mit 7 schwarzen Punkten. Der Kopf, Schild ist ist schwarz, Schild und Kopf weisen zwei weiße Zeichnungen auf. Ein Weibchen legt im Frühjahr bis zu 50 (1,3 mm große Eier) in Portionen auf Pflanzen ab, die mit Blattläusen befallen sind nach dem Schlupf beginnen die Larven sofort Blattläuse zu verspeisen. Die Entwicklung von Ei, Larve, Puppe ist witterungsabhängig. Marienkäfer kommen in Europa, Asien, Nordafrika und Nordamerika vor.