Makohaie

Der Kurzflossen-Makohai (Isurus oxyrinchus) ist näher mit dem Weißen Hai verwandt, als mit den Heringshaien.

Der Kurzflossen-Makohai (Isurus oxyrinchus) ist näher mit dem Weißen Hai verwandt, als mit den Heringshaien.

Die Verbreitungsgebiete der Makohaie sind subtropische und warmgemäßigte Meere. Die Haie gehören zur Familie der Makrelenhaie (Lamnidae), wie ebenfalls auch der Weiße Hai. Der Makohai erreicht eine Geschwindigkeit bis ….

zu 80 km/h und zählt zu den schnellsten schwimmenden Fischen weltweit (werden dadurch auch Könige der Haie genannt).

Steckbrief Makohaie

Makohaie auch Makos genannt, sind gute Schwimmer, die in ca. 40 Tagen 2000 km zurück legen können.

Makohaie auch Makos genannt, sind gute Schwimmer, die in ca. 40 Tagen 2000 km zurück legen können.

Systematik
– Neoselachii
– Haie (Selachii)
– Überordnung: Galeomorphii
– Ordnung: Makrelenhaiartige (Lamniformes)
– Familie: Makrelenhaie (Lamnidae)
– Gattung: Makohaie
– Wissenschaftlicher Name: Isurus
– es gibt zwei Arten, einmal den Kurzflossen-Makohai (Isurus oxyrinchus) und den Langflossen-Makohai (Isurus paucus)
– der Rücken der Tiere sind bläulich/grau gefärbt un der Bauch ist weiß
– die Haie haben einen einen schlanken und spindelförmigen Körper, der sich strömungsgünstig bewährt, sie sind ausdauernde Schwimmer
– die erste Rückenflosse beginnt meistens hinter dem Ende der Brustflossen
– sie haben große und schwarze Augen
– markant sind die Zähne, die sichtbar bleiben auch wenn Makohaie das Maul geschlossen halten, die Zähne sind nicht dreieckig spitz, sondern lang und dünn
– die Länge der Makos beträgt bis zu 3,9 Meter, ein Gewicht bis zu 590 kg, die Weibchen sind durchschnittlich größer als die Männchen
– große Makohaie greifen auch Menschen an

Hier muss ein gefangener Langflossen-Makohai sein Leben lassen.

Hier muss ein gefangener Langflossen-Makohai sein Leben lassen.

– Nahrung: Makohaie jagen Makrelen, Heringe, Thunfische, Schwertfische und andere Haiarten
Fortpflanzung Makohaie
– die Tiere paaren sich meistens im Spätsommer oder Frühherbst
– die Befruchtung findet innerhalb der Körper der Weibchen statt
– die Eier wachsen im Mutterleib heran und werden als Embryo ausgetragen
– die Keimlinge im Ei ernähren sich vom Inhalt des Dottersacks
– die Tragzeit beträgt ca. 15 bis 19 Monate, das Weibchen kann ca. 5 bis 25 Jungtiere gebären (Geburtsgröße ca. 60 bis 75 cm), die voll entwickelt sind
– die Männchen erreichen die Geschlechtsreife mit ca. 2 Jahren, die Weibchen erst mit ca. 6 Jahren
– außer dem Menschen haben Makohaie keine natürlichen Feinde, viele sterben als Beifang in den Fischernetzen

Wölfe in Afrika: Steckbrief Erdwolf
Antilopen in Afrika: Oryxantilopen

1. Foto Makohai: ccShortfin-169 – von jidanchaomian
2. Foto: cc – IMG_1671 – von Aurelie Cosandey-Godin
3. Foto: cc – P1200046 – von Antonio Co

 

Ein Gedanke zu „Makohaie

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