Löwin Elsa eine Weltberühmtheit der Wildnis

Löwin

Löwin Foto von Bram Vranckx

Die Löwin Elsa ist in den sechziger Jahren eines der berühmtesten Tiere der Welt geworden. Die Löwin wurde bekanntlich im Alter von etwa sechs Wochen von „Joy und George Adamson“ aufgenommen.Sie wuchs teilweise in deren Haus, im Auto und in Zeltlagern in der afrikanischen Wildnis auf. Ihr Pflegevater war Wildwart in einem Naturreservat im nördlichen Kenia (Ostafrika). Als Löwin Elsa immer größer wurde konnte sie sich jederzeit frei bewegen. Als erwachsene Löwin ist Elsa in freier Wildbahn entlassen worden. Mit wilden Löwen ging sie Jagen. Immer wieder kam sie freiwillig zu ihren Pflegeeltern zurück.

In der Jugend hatte Elsa als Löwenkind nie von erwachsenen Löwen etwas lernen können. In der Wildnis hatte sie keine Angst vor wilden Elefanten. Als Jungtier jagte sie Nashörner weg. Mit ihrer Menschenfamilie ging Elsa freiwillig im Ozean schwimmen. Sie liebte es, in Flüssen mit ihrer Beute im Wasser stundenlang zu spielen. Gerne pirschte sich Elsa an Giraffen heran und trieb die Tiere auf ihre befreundeten Menschen zu.

Wie Löwin Elsa starb

Elsa wurde im Januar 1961 schwer krank und ist einige Tage danach gestorben. Ihre Leiche wurde untersucht und es wurde festgestellt, dass Elsa nicht böswillig zu Tode kam. Die Todesursache ging von Zecken aus. Die übertrugen Babesien-Urtierchen, die rote Blutkörperchen zerstörten.

Das Leben der Löwin Elsa wurde von Joy Adamson in drei Büchern beschrieben

  • Frei geboren. Eine Löwin in zwei Welten (engl. Born Free)
  • Die Löwin Elsa und ihre Jungen (engl. Living Free)
  • Für immer frei (engl. Forever Free)

Die wahre Geschichte wurde von der BBC 1965 verfilmt. Filmtitel auf deutsch:
Frei geboren – Königin der Wildnis

Wie Joy und George Adamson zu Tode kamen

Joy Adamson wurde am 04. Januar 1980 tot aufgefunden, die zu diesem Zeitpunkt von George Adamson getrennt lebte. Die Obduktion ergab, dass Joy Adamson einem Mord zum Opfer fiel. Der Täter ist gefasst und hat eine eine lebenslange Gefängnisstrafe bekommen. Auch George Adamsom ist nicht an einem krankheitsbedingten Tod gestorben. Er wurde im Kora-Nationalpark von somalischen Wilderern erschossen.

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