Lärmdickichtvogel wurde ein Denkmal gesetzt

Der Lärmdickichtvogel wird auch Braunbach-Dickichtvogel genannt und hält sich regelmäßig im Unterholz auf.

Den australischen Lärmdickichtvogel hielt man für Jahrzehnte für ausgestorben, bis er Anfang der sechziger Jahre wiederentdeckt wurde. Weil dieser Vogel nur zwei Paar Stimmmuskeln besitzt statt der sieben bei anderen Singvögeln, wird der Lärmdickichtvogel als primitiv angesehen. Er singt aber trotzdem fast den ganzen Tag lang recht eindrucksvoll, hält sich sehr im ….

Verborgenem auf, läuft geschickt schnell und fliegt nicht gern. Er ist der berühmteste von allen australischen Vögeln, die man für ausgestorben hält. Man hat ihm sogar an der Stelle, wo er 1842 entdeckt worden ist, ein Denkmal gesetzt, für den Vogel und für seinen Entdecker John Gilbert.

Steckbrief Lärmdickichtvogel

Denkmal Lärmdickichtvogel: Der Vogel galt ab 1889 als ausgestorben und wurde im Jahr 1961 von Ornithologen wiederentdeckt.

– Wissenschaftlicher Name: Atrichornis clamosus
– Größe: Zwischen 22 bis 26 Zentimeter
– der erwachsene Vogel hat ein dunkelbraunes Gefieder, kurze runde Flügel, einen runden Schwanz und ein dreieckiges Hauptprofil
– weil die Flügel zurückgebildet sind, kann der Lärmdickichtvogel nicht so gut fliegen
– die Männchen haben ein schwarzes Dreieck an der Kehle mit weißen Streifen, die Kehle der Weibchen ist weißlich
– der laute Gesang des Vogels ist noch in einer Reichweite bis zu ca. 1,5 km zu hören
– Nahrung: Frösche, Eidechsen und Insekten, die Beute wird auch zu Fuß mit seinen schnellen und  kräftigen Beinen verfolgt und verspeist
– Vorkommen: Australien in der Nähe von Waroona in der Darling Range südöstlich von Perth
– als Hauptgefährdung gelten für die Vögel Buschfeuer, da sie schlecht fliegen können und sich in verfilzte Busch- und Heidevegetation aufhalten

Der Lärmdickichtvogel wurde 1842 vom britischen Naturforscher John Gilbert (1811–1845) in der Nähe von Waroona in der Darling Range südöstlich von Perth entdeckt und erstmals 1844 von John Gould beschrieben

Korallensterben: Verbleichung von Korallen am Great Barrier Reef

1. Foto: cc – n90_w1150
2. Foto: von Lianna Henwood (WT Waroona) – CC BY-SA 3.0