Kreuzkröte ein mittelgroßer Froschlurch

Paarungszeit Kreuzkröten: Die Rufe Männchen sind in den lauen Sommernächten weit zu hören.

Paarungszeit Kreuzkröten: Die Rufe der Männchen sind in den lauen Sommernächten weit zu hören.

Die Weibchen der Kreuzkröten (Epidalea calamita) sind geringfügig etwas größer als die Männchen. Die nachtaktiven Kröten bekommt man tagsüber kaum zu sehen. Ende März verlassen die Kreuzkröten ihre Überwinterung Verstecke und ….

suchen ihre Laichgewässer auf. Zu anderen Krötenarten, die nur langsam hüpfen oder schreiten, können Kreuzkröten schnell laufen. Die Tiere sind überwiegend nachtaktiv. 

Die Kreuzkröten sind gefährdet durch Zerstörung von Kleingewässern oder Zuschüttung. Gewässerbelastung von Müllabfall, Dünger und Umweltgiften werden Lebensräume der Kreuzkröten zerstört. Die Kreuzkröte ist im Vergleich zur Erdkröte (Bufo bufo) kleiner.

Kreuzkröte Steckbrief

Paarung Kreuzkröten: Gut zu erkennen der typisch weißlich-gelber Streifen auf dem Rücken der Froschlurche.

Paarung Kreuzkröten: Gut zu erkennen der typisch weißlich-gelber Streifen auf dem Rücken der Froschlurche.

Systematik

  • Klasse: Lurche (Amphibia)
  • Ordnung: Froschlurche (Anura)
  • Überfamilie: Hyloidea
  • Familie: Kröten (Bufonidae)
  • Gattung: Epidalea
  • Art: Kreuzkröte
  • Wissenschaftlicher Name: Epidalea calamita
  • Größe: Von 4 bis 8 cm. Die Tiere haben eine warzige Haut. Die Oberfläche ist auf hellen Grund grünlich/braun marmoriert. Typisch ist ein weißlich-gelber Streifen auf dem Rücken.
  • Auf dem Rücken der Tiere befindet sich meist ein weißlich/gelber Streifen.
  • Die Männchen besitzen eine große, resonanzreiche Schallblase an der Kehle.
  • Die Hinterbeine sind kurz, so dass Kreuzkröten eher laufen als hüpfen.
  • Die Kreuzkröte ist streng geschützt gemäß des Bundesnaturschutzgesetzes.
Verknäulte Kreuzkröten, die sich erst zu zu einem Paar zusammen finden müssen.

Die Kreuzkröten finden sich zur Laichzeit zu einem Paar zusammen.

Verbreitung

Kreuzkröten kommen in Südwesteuropa, Westeuropa sowie Mitteleuropa bis Weißrussland vor.

Lebensraum

Die Kröten leben in Heidelandschaften, Gärten, Brachflächen, in Sand- und Kiesgruben mit ausreichenden Versteckmöglichkeiten.

Nahrung

Kreuzkröten ernähren sich von Käfer, Fliegen, Ameisen, Spinnen, Schnecken, Regenwürmer.

Kreuzkröte Feinde

Ringelnatter, Greifvögel, Graureiher, Eulen

Fortpflanzung Kreuzkröte

  • Die Kreuzkröten laichen von April bis Mai. Die Rufchöre der Kreuzkröten sind weit zu hören.
  • Die Männchen locken mit lautstarken Paarungsrufen Weibchen an.
  • Die Weibchen legen Laichschnüre ab, die etwa 2800 bis 4000 Eier enthalten.
Wildrinder: Steckbrief Yak
 Angeln mit Kunstköder: Fischen auf Forelle mit Trockenfliege
Foto1-3 Kreuzkröten: cc - Natterjack Toad (Epidalea calamita) male calling
 von Bernard DUPONT