Der Kolibri ist ein Kunstflieger

Kolibri

Kolibri

Kolibris sind exzellente Flieger, die vorwärts, rückwärts, seitwärts und sogar senkrecht nach oben oder unten fliegen können. Die meisten der etwa 340 Arten haben eine Frequenz von etwa 80 bis 100 Flügelschlägen pro Sekunde. Das Geheimnis der Flugkünste der Kolibris liegt in ihrer Fähigkeit, die Flügel zu drehen, so dass sie sowohl vom Schlag nach oben als auch nach unten Auftrieb bekommen. Ein Kolibri sucht in Blüten nach Nektar. Dabei benutzt der Vogel seinen langen Schnabel und die röhrenförmige Zunge. Kolibris sind die wendigsten und schnellsten Wirbeltiere auf unseren Globus, dass sich auf die Körpergröße bezieht.

Viele Pflanzen in Amerika profitieren von den Kolibris. Die Vögel benötigen viel Energie, die sie zum Fliegen benötigen, aus dem Zucker im Nektar. Blüten geben ihren Nektar nicht ohne Gegenleistung ab. Der Nektar wird so angeboten, dass Nektartrinker gleichzeitig Pollen aufnehmen und damit eine andere Blüte befruchten. Beim Kolibri bleibt der Pollen am Schnabel und Kopf hängen. Die Vögel besitzen eine lange, an der Spitze gespaltene Zunge, mit der sie den Nektar aus den Blüten aufsaugen können.

Steckbrief Kolibris

Systematik

  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
  • Familie: Kolibris
  • Wissenschaftlicher Name: Trochilida
  • Größe Kolibri: Variiert je nach Art von 6 bis 25 Zentimeter. Gewicht 2 bis 20 g.
  • Alle Kolibris haben ein sehr buntes und metallisch grünes Gefieder. Die Weibchen sind meist weniger leuchtend gefärbt.
  • Kolibris können ein Alter von 3 bis 5 Jahren erreichen.
  • Vorkommen: In Amerika vom südlichen Alaska bis Feuerland.
  • Nahrung: Blütennektar und Insekten.
  • Feinde: Das sind Schlangen, Marder, Fischkatze, Kanincheneule und Raubvögel.

Fortpflanzung Kolibri

  • Die Männchen führen einen Balztanz auf, um die Weibchen in Paarungsbereitschaft zu bringen.
  • Ist die Begattung erfolgt, baut das Weibchen ein kleines Nest aus Pflanzenwolle, Spinnweben und Moos in nicht allzu großer Höhe in einem Busch oder Baum.
  • Das Weibchen legt 2 Eier in das Nest.
  • Die Brutdauer beträgt 14 bis 19 Tage, die Nestlingszeit der Jungvögel etwa 3 bis 4 Wochen. Die Jungen bekommen bis zu 140 mal am Tag Nahrung.
  • Zwei Gelege pro Jahr sind möglich.

Foto: Von Ekaterina Chernetsova (P… – cc