Knäkente (Anas querquedula)

Knäkenten sind immer auf Futtersuche.

Knäkenten sind immer auf Futtersuche.

Die Knäkente ist ein wenig größer als die Krickente, die auch in Mitteleuropa brütet.
Die Ente ist ein ausgesprochener Zugvogel, die nur vereinzelt auch in Westeuropa überwintert, aber regelmäßiger in den …

Mittelmeerländern und im tropischen Afrika.

Steckbrief Knäkente
– Familie der Entenvögel (Anatidae)
– Größe 37 bis 41 cm, Gewicht Männchen 500 g, Weibchen 400 g, Flügelspannweite 67 cm
– die Knäkente hat einen dünneren Hals, einen flacheren Scheitel und geraderen Schnabel als die Krickente, das Männchen ist im Flug durch hell blaugrauen Vorderflügel, scharf gegen den weißen Bauch und abstehende braune Brust zu unterscheiden, im Sitzen leicht kenntlich an dem auffallenden weißen, vom Auge zum Nacken führenden Bogenstreif, auch an den lang herabhängenden schwarz-weißen Schulterfedern zu erkennen, im Schlichtkleid ähnelt das Männchen dem Weibchen, der Erpel ist aber immer an den blaugrauen Schultern zu unterscheiden

Flugbild Knäkente

Flugbild Knäkente

– die Knäkenten-Weibchen sehen ähnlich aus wie die hellen Krickenten, aber kenntlich an der deutlich streifigen Zeichnung des Kopfes (weißlicher Augenbrauenstreif und helle Wangen), hellere Schultern und an dem sehr undeutlichen Flügelspiegel ohne Schwarz
– Stimme/Ruf Männchen-Knäkente ist ein misstönendes Knarren oder Schnarren, Stimme des Weibchens ähnelt der weiblichen Krickente aber in kürzerer Form
– die Knäkente kann ein Alter von ca. 10 Jahren erreichen
Nahrung: Wasserpflanzen, Kleinkrebsen, Insektenlarven und Sämereien
Fortpflanzung Knäkente
– Brutzeit ist von April bis Juni
– das Nest wird am Boden unter Gestrüpp gebaut, auf Inseln, Kaupen und in Wiesen
– das Gelege besteht aus 7 bis 12 Eiern (45,0 x 32,4 mm), die rötlich oder hellbräunlich aussehen (auch schwach grünlich)
– die Brutdauer beträgt ca. 12 bis 25 Tage und die Küken sind gleich Nestflüchter

Walarten: Steckbrief Schwertwal/Orca
Wildperde: Asiatischer Wildesel

1. Foto Knäkente: cc2 maggio 2011 028 – Michele Lamberti
2. Foto: ccAnas querquedula – Lluís Hernández