Kirschessigfliege eine Gefahr für viele Obstsorten

Kirschessigfliege

Kirschessigfliege – Foto: Agroscope CC BY-ND 2.0

Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) stammt aus Asien und wird zum Problem für Obst- und Gemüsebauern. Besonders in Süddeutschland vermehrt sich der Insektenschädling rasant und befällt reifende Früchte wie rote Trauben, Kirschen, Pflaumen, Erdbeeren, Aprikosen, Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Nektarinen. Werden gesunde Früchte kurz vor der Ernte von der Kirschessigfliege befallen, werden eingedrückte weiche Flecken an den Oberflächen sichtbar. Durch eine oder mehrere Maden (Larven) wird das Fruchtfleisch gefressen und die Früchte zerfallen schnell um die gesamte Fraßstelle herum.

Der Körper der Kirschessigfliege ist gelblich bis bräunlich gefärbt, mit dunkleren Streifen auf dem Bauch. Die Augen sind auffällig rot. Das Männchen hat einen deutlichen dunklen Fleck auf jeder Spitze des Flügels, bei den Weibchen fehlt dieser dunkle Fleck. Das Weibchen hat einen scharfen, langen und gezähnten Eiablageapparat zum Aufritzen der weichen Früchtehaut, um ihre Eier darin abzulegen Nach der Eiablage entwickeln sich die Larven in der Frucht. Die Larven sind weiß und werden 3,5 mm lang.

Steckbrief  Kirschessigfliege
– Systematik Klasse: Insekten (Insecta)
– Ordnung: Zweiflügler (Diptera)
– Unterordnung: Fliegen (Brachycera)
– Familie: Taufliegen (Drosophilidae)
– Gattung: Drosophila
– Art: Kirschessigfliege
– Wissenschaftlicher Name: Drosophila suzukii
– Größe: Die Kirschessigfliege ist 2 bis 3,5 mm lang, sie hat eine Spannweite von und 5 bis 6,5 mm

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