Kegelschnecken (Conidae)

Unter den Kegelschnecken kommen extrem giftige Arten vor.

Unter den Kegelschnecken kommen extrem giftige Arten vor.

Die Kegelschnecken bewohnen flache Gewässer und Riffe des tropischen und subtropischen Indopazifik, deren Schalen bei Sammlern sehr begehrt sind. Aber diese schönen Tiere können für Menschen sehr gefährlich werden, da sie einen komplizierten …

Giftapparat besitzen. Die meisten Kegelschnecken sind nachtaktiv und Fleischfresser, die sich am Tage im Schlamm- oder Sandboden verschanzen. Die Kegelschnecken sollte man nicht anfassen, denn die Tiere besitzen eine Art Giftharpune, mit der sie jeden Winkel ihrer Schale erreichen können. Die Harpune dient zum Beutefangen von Fischen und Weichtieren. Taucher sollten diesen Tieren gegenüber äußerst vorsichtig verhalten, denn die abgeschossenen Giftpfeile können sogar durch Handschuhe und Schutzanzüge hindurch dringen.

Steckbrief Kegelschnecken
– die ca. 500 Arten gehören zu der Gattung Conus
– die Kegelschnecken haben Gifte (heißen Conotoxine und sind Nervengifte), die für Menschen gefährlich werden können, einige Arten sind sogar tödlich
– die Gifte der weichtier- und hauptsächlich der Fisch fressenden Arten führen zu schweren Vergiftungen
– die extrem giftigen Arten leben nicht in den flachen Gewässerzonen, Taucher sind besonders durch Tod gefährdet, wenn sie mit den Händen nach den Kegelschnecken greifen

Die Conus gloriamaris

Eine berühmte Kegelschnecke.

Eine berühmte Kegelschnecke.

Die wohl berühmteste Kegelschnecke ist der Conus gloriamaris, für ein Gehäuse wurde in den 70er Jahren von Sammlern vierstellige Preise gezahlt.

1. Foto: ccconidae – vlora shell…
2. Foto: ccconus gloriamaris chemnitz copia – Mariaattilia