Kapuzineraffen sind Waldbewohner

Zwei Weißschulterkapuziner (Cebus capucinus).

Zwei Weißschulterkapuziner (Cebus capucinus).

Die tagaktiven Kapuzineraffen (Cebinae)  sind mit den Totenkopfaffen verwandt. Sie leben in Gruppen von 8 bis 30 Tieren zusammen. Die intelligenten Affen sind in der freien Wildbahn sehr anpassungsfähig und haben ein sehr weites ….

Verbreitungsgebiet. Kapuzineraffen zählen nicht zu den gefährdeten Arten. In manchen Regionen sind sie selten geworden. Ihr Lebensraum wird durch Abholzung von Wäldern stark eingeschränkt. Kapuzineraffen sind keine gefährdete Art. Ihre Feinde sind Katzen, Schlangen und Greifvögel. Besonders fürchten müssen die Affen den Harpyie. Der ist der größte Greifvogel der Welt. In Mittel- und Südamerika sind Kapuzineraffen zu Hause. Die Tiere fühlen sich in tropischen Regenwäldern wohl. Sie halten sich in Mangroven-, trockenen Laub- und Gebirgswäldern auf.

Steckbrief Kapuzineraffen

Weißstirnkapuziner (Cebus albifrons) Mutter und Jungtier.

Weißstirnkapuziner (Cebus albifrons) Mutter und Jungtier.

  • Systematik
  • Ordnung: Primaten (Primates)
  • Unterordnung: Trockennasenprimaten (Haplorrhini)
  • Teilordnung: Affen (Anthropoidea)
  • Neuweltaffen (Platyrrhini)
  • Familie: Kapuzinerartige (Cebidae)
  • Unterfamilie: Kapuzineraffen
  • Wissenschaftlicher Name: Cebinae
  • Größe Kapuzineraffen: Kopfrumpflänge von 31 bis 56 cm. Der Schwanz misst 30 bis 56 cm. Das Gewicht der Männchen beträgt zwischen 3 bis 4 kg. Die  Weibchen wiegen 2 bis 3 kg. Der Rumpf der Affen ist schlank. Die Vorder- und Hintergliedmaßen sind fast gleich lang. Mit dem greiffähigem Schwanz können sich die Tiere an Ästen festhalten.
  • Die Färbung des Fells reicht von hellbraun über senfgelb bis schwarz.
  • Die Brustpartie, die Schultern sind etwas heller als der restliche Körper.
  • Auf dem Kopf befindet ein schwarzer Fleck. Die sieht einer Kappe sehr ähnlich.
  • Kapuzineraffen können ein Alter von ca. 15 bis 25 Jahren erreichen, in Gefangenschaft  über 50 Jahre.
Der Schwarze Kapuziner (Cebus nigritus).

Der Schwarze Kapuziner (Cebus nigritus).

  • Verbreitung: in den Wäldern von Mittel- und Südamerika,  Honduras bis zum Amazonasbecken, Brasilien, nördliches Argentinien.
  • Feinde: Katzen
  • Nahrung Kapuzineraffen

    Die Tiere haben einen vielfältigen Speiseplan: Sie ernähren sich von Früchten, Blüten, Samen, Nüssen, Wurzeln, Insekten und von kleinen Wirbeltieren.

 

Fortpflanzung Kapuzineraffen

  • Die Primaten sind an keine festen Paarungszeiten gebunden.
  • Die meisten Geburten fallen in die späte Trockenzeit oder in die frühe Regenzeit hinein.
  • die Tragzeit beträgt ca. 150 bis 180 Tage.
  • Alle zwei Jahre bringt das Weibchen ein Jungtier zur Welt (selten zwei).
  • Das Neugeborene lebt die ersten 5 Wochen angeklammert an der Mutter.
  • Das Jungtier wird auch von anderen Weibchen in der Gruppe versorgt.
  • Kapuzineraffen-Männchen beteiligen sich selten bei der Aufzucht.
  • Entwöhnt wird das Jungtier mit einem Jahr.
  • Die Geschlechtsreife wird mit 4 bis 5 Jahren erreicht.

Sumpf- und Wasservögel: Steckbrief Uferschwalbe
Primaten: Affenarten

1. Foto Kapuzineraffen: ccWhite-headed Capuchin monkeys – von kansasphoto
2. Foto: ccCebus albifrons – von Guiome