Die Kanadagans hat sich in Europa angesiedelt

Kanadagans

Kanadagans

Ohne Eingriff des Menschen kann es zu Hybriden kommen

Die körperlich überlegenen Kanadagänse übernehmen manchmal Nester von Graugänsen und vertreiben das Pärchen. Dann werden die „Kuckuckskinder“ von den Kanadagänsen mit den eigenen Nachwuchs zusammen aufgezogen. Die kleinen Graugänse werden entsprechend geprägt und suchen sich später eine Kanadagans als Partner aus. So entstehen in der Nachkommenschaft Hybride.

Die aus Nordamerika stammenden Kanadagänse wurden schon vor etwa 300 Jahren in England eingebürgert. Im 20. Jahrhundert wurden die Gänse in Schweden ausgesetzt. Später auch in Deutschland und anderen EU-Ländern. Wie viele andere Gänsearten ernährt sich die Kanadagans von Wasserpflanzen. Mit ihren langen schwanenartigen langen Hals, fällt es ihnen nicht schwer diese zu erreichen.

Steckbrief Kanadagans

Systematik

  • Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
  • Familie: Entenvögel (Anatidae)
  • Unterfamilie: Gänse (Anserinae)
  • Tribus: Echte Gänse (Anserini)
  • Gattung: Meergänse (Branta)
  • Art: Kanadagans
  • Wissenschaftlicher Name: Branta canadensis
  • Die Kanadagans gehört zur Familie der Entenvögel (Anatidae) und ist die häufigste, vorkommende Gans auf der Welt.
  • Die Vogelart hat sich auch wie die Nilgans in Deutschland angesiedelt.
  • Die Größe beträgt von 90 bis 100 cm. Das Gewicht Männchen etwa 6200 g, Gewicht Weibchen ca. 4600 g, Flügelspannweite 160 bis 182 cm.
  • Außerhalb der Brutzeit rotten sich Kanadagänse zu großen Schwärmen zusammen.
  • Kandagänse können bis zu 25 Jahre alt werden.

Fortpflanzung Kanadagans

  • Das Gelege besteht aus 4 bis 6 Eier und nur das Weibchen brütet.
  • Die Brutdauer beträgt ca. 26 Tage.
  • Die Küken sind gleich Nestflüchter.
  • Von 60 bis 70 Tagen erreichen die jungen Gänse ihre Flugfähigkeit.

Nahrung

  • Die Gänse ernähren sich von Sumpf- und Wasserpflanzen, Gräsern und Sämereien.

Foto: Von Gary Bendig