Bekannte Hühnerrassen

Glückliche brauchen freien Auslauf.

Glückliche Hühner brauchen freien Auslauf.

In Deutschland gibt es ca. über 200 Hühnerrassen, die alle domestiziert von mehreren Wildhuhnarten abstammen. Als zukünftiger Hühnerhalter hat man es daher schwer, unter den vielen Angeboten von Hühnerrassen eine auszuwählen. Gute Hühner sollten ….

viele Eier legen und dazu noch reichhaltig Fleisch liefern. Für den Hobby-Hühnerzüchter, der gut aussehende Hühner in seinem Gehege halten möchte und mit frischen Eiern und Fleisch belohnt werden möchte, ist mit den gängigen Haushuhn-Rassen gut bedient. In der gewerblichen Eierproduktionsnutzung werden Hybridrassen eingesetzt, die keine reinrassigen Hühner sind.
Hinweis: Welches Huhn braune oder weiße Eier legt.

Steckbrief Haushuhn

  1. Foto Hühner: ccHahn & Hühner – von chaosbastler
    2. Foto: cc – Cloşcă cu pui / Hen and chicks – von Gabriel

    Die Glucke verteidigt tapfer ihre Küken gegen jeden Feind.

    Die Glucke verteidigt tapfer ihre Küken gegen jeden Feind.

    Systematik
    – Klasse: Vögel (Aves)
    – Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
    – Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
    – Gattung: Kammhühner (Gallus)
    – Art: Bankivahuhn (Gallus gallus)
    – Unterart: Gallus gallus domesticus
    – Wissenschaftlicher Name: – Gallus gallus domesticus
    – Name Huhn (Gallus gallus domesticus), männlicher Name Hahn (auch Gockel)
    – Vorfahr unserer Haushühner ist das wilde Bankivahuhn (Gallus gallus), dass aus Indien stammt
    – die Haushühner haben ein Gewicht von ca. 2 bis 5,5 kg je nach Rasse
    – es gibt noch Zwerghühner, die ca. zwischen 500 bis 1200 g wiegen
    – Größe Haushuhn 30 bis 40 cm
    – Gefiederfarben weiß, braun und schwarz
    – das Federkleid vom Hahn ist farbenprächtiger als das von einer Henne
    – die Tiere haben Kehllappen am Kopf und rote Kämme
    – Hühner können ein Alter von ca. 4 bis 8 Jahren erreichen
    – Verbreitung weltweit
    – die Paarungszeit ist ganzjährig und die Geschlechtsreife wird nach 6 Monaten erreicht
    Nahrung: Gras, Körner, Insekten, Würmer, Schnecken, auch über verschiedene Essensreste aus der Küche fallen Hühner gierig über her
    – gute Haushühner legen im Jahr ca. 250 bis 300 Eier
    Krankheiten Hühner: Geflügelpest, Milbenbefall, Fußräude, Pips und Coligranulomatose
    Rassehühner werden nach den Bestimmungen von Rassestandards gezüchtet

Bankivahuhn (Gallus gallus)

Bankivahühner sind die Vorfahren unserer vielen Hühnerrassen.

Bankivahühner sind die Vorfahren unserer vielen Hühnerrassen.

Steckbrief  Bankivahuhn
– das Bankivahuhn lebt heute noch wild in Indien, Thailand, Birma, Indonesien, auf den Philippinen und in weiteren Gebieten Südostasiens
– die Wildhuhnart wurde vor über 4000 Jahren in Indien domestiziert
– das Bankivahuhn lebt in Gruppen bis zu 40 Tieren im Dschungel Südostasiens
– die Hennen haben ein Gewicht von ca. 750 g, die Hähne wiegen bis zu 1,3 kg
– die Hennen legen durchschnittlich zweimal 6 bis 12 Eier im Jahr
– die Glucke brütet ca. 20 Tage die Eier in einer Bodenmulde aus, die Küken sind gleich Nestflüchter und folgen der Mutter nach der Nahrungssuche im Unterholz überall hin
– der Hahn schützt die Hühnergruppe und alarmiert durch Warnrufe, wenn Feinde in der Nähe sind
– ein Bankivahuhn kann ca. 15 Jahre alt werden
Nahrung: Die Hühner scharren in den Boden nach Würmern, Insekten und Sämereien

In Asien werden blutige Hahnenkämpfe ausgetragen, bis ein Hahn am Boden liegt und nicht mehr kämpfen kann.

In Asien werden blutige Hahnenkämpfe ausgetragen, bis ein Hahn am Boden liegt und nicht mehr kämpfen kann.

Foto1 ccRed Junglefowl (Gallus gallus) family – von Lip Kee
Foto2 cc – COCKFIGHT (22) – von Peter O’Driscoll