Hechtschleimfische (Chaenopsidae)

Hechtschleimfisch

Hechtschleimfisch

Die Hechtschleimfische werden auch Röhren-Schleimfische genannt. Sie kommen mit 14 Gattungen und 91 Arten in den tropischen Küstengewässern von Nord-, Mittel und Südamerika vor. Die Besonderheit der Hechtschleimfische ist, dass sie sich am Meeresboden gut getarnt verstecken können. Kommen dann unvorsichtige Beutetiere unmittelbar in ihrer Nähe, können sie diese blitzschnell einsaugen. Wird ein Hechtschleimfisch von größeren Raubfischen selber bedroht, vertreibt er diesen, indem er sein großen Maul aufreißt. Die territorial am Meeresboden lebenden Schleimfische erhielten ihren Namen dadurch, weil ihre meist schuppenlose Haut mit einer Schleimschicht überzogen ist.

Hechtschleimfisch Maul

Hechtschleimfische haben große Mäuler.

Der Hechtschleimfisch (Neoclinus blanchardi) kann sein Maul sehr weit aufreißen.

 Steckbrief  Hechtschleimfische

 

Systematik

  • Stachelflosser (Euacanthomorphacea)
  • Barschverwandte (Percomorphaceae)
  • Ovalentaria
  • Ordnung: Blenniiformes
  • Unterordnung: Schleimfischartige (Blennioidei)
  • Familie: Hechtschleimfische
  • Die größte Art Neoclinus blanchardi  erreicht eine Größe bis zu 30 cm.
  • Die kleineren Arten leben oft in leeren Röhren von Rohrwürmern.
  • Die Hechtschleimfische haben einen langgestreckten, seitlich abgeplatteten und aalähnlichen Körper. Der ist schuppenlos und besitzt keine Seitenorganlinien.
  • Der bedornte Kopf hat eine spitze Schnauze. Im vorderen Abschnitt befindet sich eine saumartige, hartstrahlige Rücken- und Afterflosse.
Bildangaben
 Foto1 By Guilhem Vellut from Tokyo, Japan CC BY 2.0
 Foto2 By Wikistudent348 CC BY-SA 4.0