Hammerkopf (Scopus umbretta)

Hammerkopf mit seiner markanten, nach hinten gerichteten Federhaube.

Hammerkopf mit seiner markanten, nach hinten gerichteten Federhaube.

Der Hammerkopf ist ein Ufer- und Sumpfbewohner, der auch Schattenvogel genannt wird. Der einheitlich gefärbte Vogel ist ein Storchenverwandter und jagt wirbellose Tiere am Rand langsam fließender Flüsse und Bäche. Seinen Namen … verdankt der Hammerkopf seiner dicken, nach hinten gerichteten Federhaube.

Steckbrief Hammerkopf
Größe Hammerkopf: bis zu ca. 56 cm, Spannweite ca. 90 bis 95 cm, Gewicht ca. 480 g
– der Vogel hat einen lang gezogenen Schnabel (etwa 8 cm lang), eine nach hinten gerichtete Federhaube
– das Gefieder ist braun, der Hals und die Beine sind für einen Schreitvogel recht kurz
– im Flug wird der Hals storchenartig ausgestreckt
– Verbreitung: Afrika südlich der Sahara an Süßwasserhabitaten wie Flachzonen an Seen, Flüssen und Sümpfen, auch in Mangroven und Flussmündungen zu beobachten
– Nahrung: der tag- und dämmerungsaktive Stelzvogel frisst viele Fischarten und Amphibien, auch Krebstiere, Insekten, Würmer und kleine Säugetiere

Das riesige Nest vom Hammerkopf.

Das riesige Nest im Baum vom Hammerkopf.

Fortpflanzung Hammerkopf
– beide Partner bauen ein großes Nest (Durchmesser von 1,5 m) mit ca. 8000 Einzelteilen (aus Zweigen und Schlamm) meistens in einem Baum, auch in erhöhten Felsgruppen
– das Gelege besteht aus 3 bis 7 Eiern, beide Partner lösen sich beim Brüten ab
– die Brutsaison ist im Juli bis September
– die Brutdauer beträgt ca. 30 Tage
– nach ca. 47 Tagen werden die Jungvögel flügge

Entenarten: Steckbrief Spießente
Mäusearten: Haselmaus

1. Foto Hammerkopf: ccDSC_0612 – anubis333
2. Foto: ccHammerkop [Scopus umbretta] Hammerkopf – Antti Seelaff