Hammerkopf (Scopus umbretta)

Hammerkopf mit seiner markanten, nach hinten gerichteten Federhaube.

Hammerkopf mit seiner markanten, nach hinten gerichteten Federhaube.

Der Hammerkopf ist ein Ufer- und Sumpfbewohner, der auch Schattenvogel genannt wird. Der einheitlich gefärbte Vogel ist ein Storchenverwandter und jagt wirbellose Tiere am Rand langsam fließender Flüsse und Bäche. Oft rührt er im Schlamm mit den Füßen und holt Beute daraus, die teilweise mit Schwimmhäuten versehen sind. Seinen Namen … verdankt der Vogel seiner dicken, nach hinten gerichteten Federhaube. Der langbeinige Watvogel ähnelt einem Reiher oder Storch. Die Vögel sind in der Lage ein Nest mit einem Gewicht von etwa 500 kg zu bauen. Oft ziehen in das Hammerkopfnest andere Untermieter ein, die Ginsterkatze, Nilgans, Baumfalke, Schlangen, Mangusten, Honigbienen und Tauben.

Hammerkopf Steckbrief

Systematik

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Ruderfüßer (Pelecaniformes)
  • Familie: Hammerköpfe
  • Gattung: Scopus
  • Art: Hammerkopf
  • Wissenschaftlicher Name der Familie: Scopidae
    Wissenschaftlicher Name der Art: Scopus umbretta
  • Größe Hammerkopf: Bis zu 56 cm, Spannweite von 90 bis 95 cm, Gewicht  480 g.
  • Der Vogel hat einen lang gezogenen Schnabel, der etwa 8 cm lang ist und eine nach hinten gerichtete Federhaube
  • Das Gefieder ist braun, der Hals und die Beine sind für einen Schreitvogel recht kurz.
  • Im Flug wird der Hals storchenartig ausgestreckt
  • Verbreitung: Der Vogel kommt in Afrika südlich der Sahara vor. Er hält sich an Süßwasserhabitaten wie auf Flachzonen an Seen, Flüssen und Sümpfen auf. In Mangroven und Flussmündungen ist er ebenfalls zu beobachten.
  • Nahrung: Der tag- und dämmerungsaktive Stelzvogel frisst viele Fischarten und Amphibien, auch Krebstiere, Insekten, Würmer und kleine Säugetiere.
  • Feinde: Das ist vor allem der Waran der in das Nest eindringt.
Das riesige Nest vom Hammerkopf.

Das riesige Nest der Vögel im Baum ist sehr arbeitsaufwendig .

Fortpflanzung Hammerkopf

  • Beide Partner bauen ein großes Nest mit einem Durchmesser von 1,5 m. Das Nest besteht aus ca. 8000 Einzelteilen aus Zweigen und Schlamm. Es wird meist  in einem Baum angelegt oder in erhöhten Felsgruppen. Männchen und Weibchen bauen das Nest gemeinsam. Manche Paare benutzen das Nest jedes Jahr, andere bauen in einer Saison bis zu fünf Nester.
  • Das Gelege besteht aus 3 bis 7 Eiern, beide Partner lösen sich beim Brüten ab.
  • Die Brutsaison ist von Juli bis September. Die Brutdauer beträgt ca. 30 Tage.
  • Nach etwa 47 Tagen werden die Jungvögel flügge.

Entenarten: Steckbrief Spießente
Mäusearten: Haselmaus

1. Foto: ccDSC_0612 – anubis333
2. Foto: ccHammerkop [Scopus umbretta] Hammerkop – Antti Seelaff