Hahnenfuß wird von Pflanzenfressern gemieden

Hahnenfuß

Der Scharfe Hahnenfuß ist die häufigste Art auf Deutschlands Wiesen.

Der Knollige Hahnenfuß (Ranunculus bulbosus) wächst auf trockenerem Grasland, der als Gemeiner Hahnenfuß bekannt ist. Er unterscheidet sich von diesem durch die zurückgebogenen Kelchblätter und an der Basis der Pflanze befinden sich verdickte, knollenartige Wurzeln, daher stammt auch die Namensgebung her. Im Volksmund heißt die Pflanze auch Butterblume. Die Gattung Ranunculus ist weltweit außer der Antarktis mit über 600 Arten verbreitet. In Mitteleuropa kommen über 60 Arten vor. Die Pflanzen haben einen beißenden Geschmack und werden vom Vieh nicht gefressen. Im Heu getrocknet sind die Giftstoffe der Hahnenfuß-Arten abgebaut und für Tiere zum Verzehr geeignet. Im Frühjahr ist die Pflanze in Deutschland auf fast jeder Wiese zu finden.

Knolliger Hahnenfuß

Knolliger Hahnenfuß (Ranunculus bulbosus)

Steckbrief Hahnenfuß

Systematik

  • Eudikotyledonen
  • Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
  • Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
  • Unterfamilie: Ranunculoideae
  • Tribus: Ranunculeae
  • Gattung: Hahnenfuß
  • Wissenschaftlicher Name: Ranunculus
  • Die Arten wachsen als einjährige, krautige Pflanzen und einige gedeihen auch im Sumpf.
  • Größe: Von 30 bis 60 cm, die Blütenfarbe ist gelb glänzend.
  • Die Blütezeit ist von Juni bis September.
  • Die gelben Staubblätter über den eng zusammenstehenden grünen Fruchtblättern haben verdickte Spitzen (Staubbeutel), die die Pollen produzieren.
  • Der Pollen, der auf den Stempel an der Spitze eines Fruchtkörpers fällt, wächst innen weiter, um die Samenanlage, das Ei, im Fruchtknoten zu befruchten.
  • Blütenblätter und Staubblätter fallen ab, wenn der Fruchtknoten reift. Er birgt die äußerlich nicht sichtbaren Samenanlagen.
  • In allen Pflanzenteilen befindet sich Gift.
  1. Foto: Von Tobias Sieben – cc
  2. Foto: Von Andreas Rockstein – cc