Giftige Fische

Giftige Fische

Giftige Fische und Quallen verbreiten sich durch globale Klimaerwärmung in den Ozeanen.

Giftige Fische bringen jedes Jahr mehr Menschen mit Bissen oder Stichen um, als von Haien getötet werden. Das Baden an den Küsten kann in Zukunft gefährlicher werden, denn giftige Meerestiere wie die Feuerfische, Steinfische und Kugelfische oder die gefährliche Seewespe erobern sich neue Lebensräume. Ursache ist die weltweite Erwärmung, die auch die Wassertemperatur in den Meeren ansteigen lässt. In Australien nehmen die Todesfälle durch die Seewespe zu. Die Glibbertiere dringen entlang der Küsten des Kontinents nach Süden vor bis in den dicht besiedelten Gebieten.

Giftige Stacheln befinden sich auch bei der Seekatze und beim Dornhai vor jeder der beiden Rückenflossen. Auch Giftquallen profitieren von den höheren Wassertemperaturen, die sich in anderen Meeresarealen neu verbreiten. Touristen sollten in warmen Meeren über Riffe oder am Ufer entlang immer Schuhe tragen. Es kann immer passieren das sich giftige Fische im Sand vergraben haben.

Sehr giftige Fische

Kugelfische können schnell sehr viel Wasser aufnehmen und ihren Körper zur Verteidigung stark aufblähen. Sie sind sehr giftig und werden dennoch in Japan verzehrt. Das aus ihnen zubereitete Gericht heißt Fugu, dass nur speziell ausgebildete Köche zubereiten können. Giftige Fische, die man am meisten aus dem Weg gehen musss sind die Steinfische. Die Tiere verstecken sich im Flachwasser. Tritt man Barfuß auf einen, spritzt der Fisch aus dem Stachel an seiner Rückenflosse ein Gift, das starke Schmerzen verursacht und einen Menschen innerhalb von etwa zwei Stunden töten kann.

Die auffälligen Streifen der Feuerfische und die nach allen Seiten abstehenden Stacheln seiner Silhouette tarnt den Giftfisch gut. Zwischen den Stacheln, die schmerzhafte Wunden verursachen können, sitzen Giftdrüsen. Einige Feuerfische breiten sich ähnlich aus wie die Würfelquallen, die große Meeresgebiete besiedeln. Der Hawaii-Feuerfisch lebt nur in einem eng begrentzen Lebensraum. Das Gift der Feuerfische ist für Menschen nicht tödlich, es verursacht nur starke Schmerzen.

Das Petermännchen kommt an der ganzen Nordseeküste und in Teilen der Ostsee vor. Der Fisch hat eine mittlere Länge von 20 bis 30 Zentimeter und lebt von 5 bis 15 Meter Wassertiefe. Die Stachelstrahlen der ersten Rückenflosse des Fisches und die Kiemendeckel sind giftig. Bei Verwundungen kommt es zu heftigen Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen. Stichwunden muss man gut ausbluten lassen und besser ist es sofort einen Arzt aufzusuchen.

Foto: Von pilfish – cc