Der Frosch

Frosch

Frosch

Die Larven (Kaulquappen) vom Frosch und Kröte haben anfangs Kiemen und einen Ruderschwanz, die sich von pflanzlicher Kost ernähren. Sobald sie Beinchen bekommen, das hintere Beinpaar zuerst, wechseln sie zu tierischer Nahrung. Die jungen Frösche und Kröten verlieren ihre Kiemen und gehen zur Lungenatmung über, sobald der Schwanz zu schrumpfen beginnt (Metamorphase). Können die Tiere dann nicht aus dem Wasser klettern ertrinken sie. Ein Frosch vermehrt sich leicht in Gartenteichen, wo er sich von Nacktschnecken und Insekten ernährt. Was ist der Unterschied Kröte oder Frosch?

Froscharten

Die Klasse der Amphibien, die auf dem Land und im Wasser leben bestehen zu 90 Prozent aus Fröschen und Kröten (Anura). Die Gattung besteht aus etwa 3 400 Arten. Sie haben keinen Schwanz, außer im Larvenstadium als Kaulquappen. Die ausgewachsenen Tiere besitzen lange, starke Hinterbeine mit denen sie gut springen können. Ihre vorstehenden Augen, die sehr hoch am Kopf sitzen, geben ihnen ein Blickfeld von 360 Grad.

Frösche in Deutschland

Frösche im Teich: Bodenlebende halbaquatische Arten wie der Teichfrosch haben Schwimmhäute zwischen den Zehen der Hinterbeine und muskulöse Hinterbeine. Mit denen kann der Frosch gut springen und schwimmen. Der Teichfrosch ist meist grün und manchmal bräunlich. In Ost- und Mitteleuropa kommt der Frosch flächendeckend vor. Sie bewohnen stehende und fließende Gewässer aller Art.

Die Erdkröte ist fast auf der ganzen Erde verbreitet. Am Tag verstecken sich die Kröten unter Verstecken. In der Dämmerung und in der Nacht gehen die Tiere aktiv auf Nahrungssuche. Sie jagen Regenwürmer, Käfer, Spinnen, Schnecken, Raupen und nachtaktive Insekten. Die Erdkröte hat zahlreiche Feinde wie die Ringelnatter, Ratten, Waldkauz, Mäusebussard, Silberreiher, Rabenvögel, Waschbär und Iltis.

Die Gelbbauchunke bewohnt das Berg- und Hügelland im mittleren und südlichen Europa. In Deutschland gilt das Tier als stark gefährdet. In Europa kann die Gelbbauchunke mit der Rotbauchunke verwechselt werden. Beide Amphibienarten unterscheiden sich phänotypisch in der Färbung der Unterseiten. Auf dem Land verstecken sich die Tiere unter Steinen, Totholz und in Spalten von Felsen.

Der Grasfrosch kommt in Deutschland und in großen Teilen von Europa recht häufig vor. In kleinen Teichen und Weihern bevorzugen die Lurche um ihren Laich darin abzulegen. Die Grasfrösche besiedeln viele Lebensräume wie auf Wiesen, Gebüsche, an Gewässerufern, Waldgebiete, in Parks, Gärten und in Mooren. Viele Tiere lassen auf ihren Wanderzügen vom Winterquartier zu ihren Laichgewässern ihr Leben durch den Straßenverkehr.

Die Kreuzkröte kann man in der Paarungszeit laut Rufen hören. Die Frösche sind an ihren typisch weißlich-gelben Streifen auf dem Rücken gut zu erkennen. Die Kröte liebt trockene Lebensräume mit sandigen Böden mit vegetationsfreien Gewässern. Die Kreuzkröte ist gefährdet durch Zerstörung von kleinen Gewässern und durch Umweltgifte.

Der mitteleuropäische Laubfrosch hat, wie alle Baumfrösche , saugnapfähnliche Zehenspitzen. Die ermöglichen den Frosch in der Ufervegetation herumzuklettern. Der Laubfrosch hat von allen europäischen Fröschen die lauteste Stimme. Die einst weit verbreitete Froschart ist heute in Deutschland selten geworden und vom Aussterben bedroht. Die Tiere benötigen strukturierte Landschaften, die einen hohen Grundwasserspiegel aufweisen.

Der heimische Moorfrosch gehört zu den Braunfröschen, wie auch der Grasfrosch und der Springfrosch.  Der Moorfrosch fühlt sich besonders in Auwäldern, in Moor- und Sumpfgebieten wohl, wo man ihn beobachten kann. Das Tier sucht sich Lebensräume auch an den Randzonen von großen Gewässern. Die Hauptsache für die Amphien ist ein Lebensraum, wo genügend Feuchtigkeit vorhanden ist. Empfindlich sind die Frösche gegen säurehaltige Gewässer, indem ihr Laich verpilzt oder die Kaulquappen sich nicht vollständig entwickeln können.

Frösche in Australien und Amerika

Der australische Gold-Laubfrosch lebt im Südosten von Australien. Der Frosch hat eine spitze Schnauze, lange Beine und ausgeprägte Schwimmhäute zwischen den Zehen. Das tagaktive Tier verbringt viel Zeit damit auf Felsen oder auf Gras sich von der Sonne aufwärmen zu lassen. Ein ausgewachsener Frosch wird auch zum Kanibalen, der auch andere Froscharten vertilgt. Der Gold-Laubfrosch wird oft als Heimtiere gehalten.

Der tagaktive Schmuckhornfrosch lebt in Südamerika, der eine markante Gesichtspartie hat. Die Frösche suchen sich ihre Lebensräume im Regenwald immer dicht an kleinen Gewässern aus. Die gefräßigen Tiere lauern Eidechsen, kleine Nagetiere, Insekten, Vögel und Schlangen auf, die im Ganzen verschlungen werden. In freier Wildbahn erreichen die Schmuckhornfrösche bis zu fünfzehn Jahre.

Der Waldfrosch ist ein Überlebenskünstler, der im Winter in eine Kältestarre fällt. Im warmen Frühjahr taut der Frosch wieder auf. Außerhalb der Paarungszeit wird das Tier wieder zum Einzelgänger. Die Frösche werden von vielen Räubern gejagt, vom Waschbär, Eulen, Reiher und Schlangen. Der Waldfrosch ist weit verbreitet und wird als keine gefährdete Art eingeschäzt.

Foto von gravitat-OFF – cc