Feuerfische (Pteroinae)

Pazifischer Rotfeuerfisch (Pterois volitans)

Der Pazifische Rotfeuerfisch (Pterois volitans) hat giftige Stacheln.

Feuerfische werden auch Rotfeuerfische genannt, die ihren Lebensraum im Flachwasser im tropischen Indopazifik und im Roten Meer an den Korallenriffen erobert haben. Die Fische haben große fächerförmige Brustflossen mit ….

langen Brustflossenstacheln, die fast freistehen. Feuerfische erreichen je nach Art eine Länge von 12 bis 40 cm.

Foto: Rotfeuerfisch: ccIMG_6729_16zu9 – von Andreas März

Steckbrief Feuerfische  
Systematik:
– Stachelflosser (Euacanthomorphacea), Barschverwandte (Percomorphaceae)
– Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Drachenkopfverwandte (Scorpaenoidei)
– Familie: Skorpionfische (Scorpaenidae)
– Unterfamilie: Feuerfische
– Feuerfische haben eine sehr gute Tarnfärbung (rötlich/bräunlich) mit dichtem Muster und mit weißen Querstreifen
– die meisten Feuerfischarten sind standorttreu
– fast alle alle Feuerfische sind giftig (Ausnahme Schöner Zwergfeuerfischs (Dendrochirus bellus) und Bleekers Zwergfeuerfisch (Ebosia bleekeri)
– das Gift ist in den 13 Hartstrahlen der ersten Rückenflosse, in den drei Hartstrahlen der Afterflosse und in beiden Hartstrahlen der Bauchflossen
– an jedem Hartstrahl befinden sich zwei Längsfurchen, die in den oberen zwei Dritteln ein giftproduzierendes Drüsengewebe haben, von einer dünnen Haut sind die Furchen und das Drüsengewebe überzogen, beim Einstich reißt die Haut und das Gift drückt aus den Drüsen heraus, das Gift ist für Menschen nicht tödlich, aber sehr schmerzhaft
– Feuerfische machen mit dem Gift keine Beute, sondern es dient nur zur Verteidigung
– Nahrung: Krebstiere, junge Kopffüßer, größere Feuerfische fressen kleinere Fische und jagen auch in Gruppen wobei kleine Fischwärme eingekreist werden, die Beute wird durch plötzliches aufreißen des Mauls eingesaugt
Fortpflanzung Feuerfische
– zum Ablaichen schwimmen beide Partner an die Oberfläche des Wassers, beide legen sich auf die Seite und zur gleichen Zeit stößt das Weibchen ihre Eier aus und das Männchen den Samen, die Eier ca. 2.500 bis 15.000 Stück hängen in einer gallertigen Masse zusammen und treiben frei im Meer umher
– die Larven schlüpfen ca. nach 24 bis 36 Stunden und haben eine Länge von 1 bis 1,5 mm

– nach 4 Tagen fangen die Jungfische an zu fressen und ihre Brustflossen sind deutlich gewachsen

– haben die  Fische eine Größe von einem Zentimeter, suchen sie Versteckmöglichkeiten in Fels- und Korallenriffen auf

Antennen-Feuerfisch (Pterois antennata)

Antennen-Feuerfisch

Der Antennen-Feuerfisch ist ein Giftfisch.

Steckbrief Antennen-Feuerfisch

– Größe bis zu 20 cm

– Vorkommen/Verbreitung: Australien , Indopazifik, Japan, Ost-Afrika

– Wassertemperatur: 22°C – 27°C

– zählt zu den Giftfischen

Foto Antennen-Feuerfisch: ccLion Fish (pterois antennata) – von diver138

Blauflossen-Feuerfisch (Parapterois heterura)

Blauflossen-Feuerfisch

Blauflossen-Feuerfisch

Steckbrief Blauflossen-Feuerfisch

– Größe bis zu 23 cm

– das gitige Tier kommt in einer Wassertiefe bis zu 300 m vor

– tagsüber vergräbt sich der nachtaktive Blauflossen-Feuerfisch in den Bodengrund

es gibt zwei getrennte Populationen, eine kommt im südwestlichen Indischen Ozean vor (Küste Südafrikas (KwaZulu-Natal)), die andere lebt im westlichen Pazifik bei Japan

Foto Blauflossen-Feuerfisch: cc – Blackfoot Firefish – von PacificKlaus

Indischer Rotfeuerfisch (pterois miles)

Indischer Rotfeuerfisch

Indischer Rotfeuerfisch

Steckbrief Indischer Rotfeuerfisch
– Verwandtschaft: Strahlenflosser Actinopterygii
– Vorkommen/Verbreitung: Indischer Ozean, Rotes Meer
– der Lebensraum sind Korallenriffe

– die stacheligen Strahlen der Rückenflosse enthalten ein starkes Gift, das starke Scchmerzen verursacht

– der Indischer Rotfeuerfisch ist kein aggressiver Fisch
– Nahrung: Fische, Garnelen, Krebstiere
Foto Indischer Feuerfisch: cc pterois miles – von Tristan6000

Strahlenfeuerfisch (Pterois radiata)

Pterois radiata

Wie fast alle Skorpionfische sind Strahlenfeuerfische giftig.

Steckbrief Strahlenfeuerfisch

– wird auch Strahlen-Rotfeuerfisch genannt

– Größe ca. bis 24 cm

– die Fische sind giftig

– Vorkommen/Verbreitung des Strahlenfeuerfisches ist der Indo-Pazifik: Dort kommt er vom Roten Meer bis Sodwana Bay, der Küste Südafrikas bis zu den Gesellschaftsinseln, nach Norden zu den Ryukyu-Inseln und südlich bis Neukaledonien vor

– das Tier lebt in einer Wassertiefe bis zu 25 m

-Foto Strahlenfeuerfisch: ccClearfin lionfish – Cubozoa

Zebra-Zwergfeuerfisch (Dendrochirus zebra)

Zebra-Zwergfeuerfisch (Dendrochirus zebra)

Auch der Zebra-Zwergfeuerfisch ist giftig.

Steckbrief Zebra-Zwergfeuerfisch

– Größe bis zu 25 cm

– Vorkommen /Verbreitung: Afrika, Australien , Indopazifik, Japan, Rotes Meer, Samoa

Klimazone: Tropisch

– Wassertemperatur: 22°C – 27°C

Foto Zerg-Feuerfisch: ccDendrochirus zebra 01 – von friscodive

Meisenarten: Steckbrief Kohlmeise
Wasservögel: Steckbrief Wasseramsel