Feuerfische (Pteroinae)

Pazifischer Rotfeuerfisch (Pterois volitans)

Der Pazifische Rotfeuerfisch (Pterois volitans) hat giftige Stacheln.

Der Feuerfisch wird auch Rotfeuerfisch oder Löwenfisch genannt. Sie haben ihren Lebensraum im Flachwasser im tropischen Indopazifik und im Roten Meer an den Korallenriffen. Die Fische haben große fächerförmige Brustflossen mit langen Brustflossenstacheln, die fast freistehen. Feuerfische erreichen je nach Art eine Länge von 12 und 40 cm.

Steckbrief Feuerfisch

 

Systematik

  • Stachelflosser (Euacanthomorphacea), Barschverwandte (Percomorphaceae)
  • Ordnung: Barschartige (Perciformes)
  • Unterordnung: Drachenkopfverwandte (Scorpaenoidei)
  • Familie: Skorpionfische (Scorpaenidae)
  • Unterfamilie: Feuerfische

Merkmale

  • Feuerfische haben eine sehr gute Tarnfärbung (rötlich/bräunlich) mit dichtem Muster und mit weißen Querstreifen.
  • Die meisten Feuerfischarten sind standorttreu.
  • Die meisten Feuerfische sind giftig. Nicht giftig ist: Schöner Zwergfeuerfischs (Dendrochirus bellus) und Bleekers Zwergfeuerfisch (Ebosia bleekeri).
  • Das Gift befindet sich in den 13 Hartstrahlen der ersten Rückenflosse. In den drei Hartstrahlen der Afterflosse und in beiden Hartstrahlen der Bauchflossen.
  • An jedem Hartstrahl befinden sich zwei Längsfurchen. In den oberen zwei Dritteln befindet sich das giftproduzierende Drüsengewebe. Das ist mit einer dünnen Haut überzogen. Beim Einstich reißt die Haut und das Gift wird freigestzt. Für Menschen ist das Gift nicht tödlich nur sehr schmerzhaft.
  • Feuerfische machen mit dem Gift keine Beute. Es dient nur zur Verteidigung.

Nahrung

 

Feuerfische jagen Krebstiere und junge Kopffüßer. Größere Arten fressen kleinere Fische. Oft jagen Feuerfische in Gruppen zusammen. Kleine Fischwärme werden eingekreist und die Beute wird durch plötzliches aufreißen des Mauls eingesaugt.

Fortpflanzung Feuerfische

In Laichstimmung schwimmen beide Partner an die Oberfläche des Wassers. Sie legen sich auf die Seite. Zur gleichen Zeit stößt das Weibchen ihre Eier aus und das Männchen den Samen. Die Eier von ca. 2.500 und 15.000 Stück hängen in einer gallertigen Masse zusammen. Sie treiben frei im Meer umher.

Die Larven schlüpfen nach 24 bis 36 Stunden. Sie haben eine Länge von 1 bis 1,5 mm. Nach 4 Tagen fangen die Jungfische an zu fressen. Ihre Brustflossen sind deutlich gewachsen und sie haben eine Größe von einem Zentimeter. Zur Tarnung suchen sie Versteckmöglichkeiten in Fels- und Korallenriffen auf.

 

Antennen-Feuerfisch (Pterois antennata)

Antennen-Feuerfisch

Der Antennen-Feuerfisch ist ein Giftfisch.

Steckbrief Antennen-Feuerfisch

 

  • Größe bis zu 20 cm
  • Vorkommen/Verbreitung: Australien , Indopazifik, Japan, Ost-Afrika
  • Wassertemperatur: 22°C – 27°C
  • Zählt zu den Giftfischen

Blauflossen-Feuerfisch (Parapterois heterura)

 

Blauflossen-Feuerfisch

Blauflossen-Feuerfisch

Steckbrief Blauflossen-Feuerfisch

 

  • Größe bis zu 23 cm
  • Das giftige Tier kommt in einer Wassertiefe bis zu 300 m vor
  • Tagsüber vergräbt sich der nachtaktive Blauflossen-Feuerfisch in den Bodengrund
  • Es gibt zwei getrennte Populationen vom Feuerfisch. Eine lebt südwestlich im Indischen Ozean an der Küste Südafrikas (KwaZulu-Natal). Die andere Art lebt im westlichen Pazifik bei Japan.

Indischer Rotfeuerfisch (pterois miles)

 

Indischer Rotfeuerfisch

Indischer Rotfeuerfisch

Steckbrief Indischer Rotfeuerfisch

  • Verwandtschaft: Strahlenflosser Actinopterygii
  • Vorkommen/Verbreitung: Indischer Ozean, Rotes Meer
  • Der Lebensraum sind Korallenriffe
  • Die stacheligen Strahlen der Rückenflosse enthalten ein starkes Gift, das starke Schmerzen verursacht
  • Der Indische Rotfeuerfisch ist kein aggressiver Fisch
  • Nahrung: Fische, Garnelen, Krebstiere

Strahlenfeuerfisch (Pterois radiata)

 

Pterois radiata

Wie fast alle Skorpionfische sind Strahlenfeuerfische giftig.

Steckbrief Strahlenfeuerfisch

 

  • Größe Strahlenfeuerfisch bis 24 cm
  • Die Fische sind giftig
  • Vorkommen: Der Strahlenfeuerfische kommt im Indo-Pazifik vor.
  • Sein Lebensraum ist das Rote Meer, die Küste Südafrikas, die Gesellschaftsinseln. Im Norden bis zu den Ryukyu-Inseln und südlich bis Neukaledonien.
  • Das Tier lebt in einer Wassertiefe bis zu 25 m

Zebra-Zwergfeuerfisch (Dendrochirus zebra)

 

Zebra-Zwergfeuerfisch (Dendrochirus zebra)

Auch der Zebra-Zwergfeuerfisch ist giftig.

Steckbrief Zebra-Zwergfeuerfisch

 

  • Größe bis zu 25 cm
  • Vorkommen /Verbreitung: Afrika, Australien , Indopazifik, Japan, Rotes Meer, Samoa
  • Klimazone: Tropisch
  • Wassertemperatur: 22°C – 27°C

Meisenarten: Steckbrief Kohlmeise
Wasservögel: Steckbrief Wasseramsel

Foto1 Antennen-Feuerfisch: cc - Lion Fish (pterois antennata) - von diver138
Foto2 Blauflossen-Feuerfisch: cc - Blackfoot Firefish - von PacificKlaus
Foto3 Indischer Feuerfisch: cc - pterois miles - von Tristan6000
Foto4 Strahlenfeuerfisch: cc -Clearfin lionfish - Cubozoa
Foto5 Rotfeuerfisch: cc - IMG_6729_16zu9 - von Andreas März
Foto6 Zerg-Feuerfisch: cc - Dendrochirus zebra 01 - von friscodive