Entenvögel (Anatidae)

Die Mandarinente hat ein besonders farbenprächtiges Gefieder.

Die Mandarinente hat ein besonders farbenprächtiges Gefieder.

Hier stellen wir zwölf Entenarten vor, die bei uns in Deutschland brüten. Die Wasservögel teilt man in Schwimmenten und Tauchenten ein; eine Schwimmente ist die Stockente, Krickente, Knäkente, Schnatterente, Pfeifente, Spießente und Löffelente. Eine

Eine Tauchente ist die Eiderente, Tafelente, Moorente, Reiherente und Schellente.

Der Unterschied zwischen beiden Gruppen besteht darin, dass die so genannten Schwimmenten ihre Nahrung gründelnd auf dem Grund flacher Gewässer suchen (die Ente steht auf dem Kopf und nur der Hinterleib ragt aus dem Wasser). Die Tauchenten können zwar auch schwimmen, nur das sie ihre Nahrung tauchend am Bodengrund absuchen.

Wie sich Vögel vor der Kälte schützen: Unsere Vögel im Winter haben ein Federkleid, dass sie vor die Kälte schützt. Zwischen den einzelnen Federn liegen Luftschichten, die als zusätzliche Wärmeisolatoren dienen. Diese Luftpolster schützen die Vogelkörper damit sie nicht auskühlen. Bei extremer Kälte plustern sich Vögel zusätzlich auf, die Luftschichten zwischen den Federn vergrößern sich und sind kälteabweisend. Federn von Wasservögeln werden gefettet und sind so wasserabweisend. Die Entenarten haben eine spezielle Fettdrüse am Schwanz, die Bürzeldrüse. Die Enten verteilen mit dem Schnabel das Fett aus dieser Drüse und verteilen  es in ihrem Federkleid.

Foto Mandarinente: ccenten – Jushe59