Die Zauneidechse ist ein seltenes Tier

Paarungszeit der Zauneidechsen.

Paarungszeit der Zauneidechsen.

Die Zauneidechse (Lacerta agilis) ist ein kräftiges Tier und sehr flink. In der Paarungszeit hat das Männchen leuchtend grüne Flanken. Im Alter erreicht das Reptil teilweise eine vollkommen grüne Farbe. In den warmen Monaten sind ….

die Zauneidechsen sehr aktiv, doch vor der Sommerhitze suchen sie oft Schutz in kühlen Bauen von Nagetieren.

Steckbrief Zauneidechse
Wissenschaftlicher Name: Lacerta agilis
– Größe: In Mitteleuropa Gesamtlänge etwa 20 bis 24 cm, Kopf-Rumpf-Länge etwa 9,5 cm, Schwanzlänge etwa 14 cm,
– der Schwanz ist ein wichtiger Fettspeicher
– die Reptilien haben haben eher kurze Beine
– der Kopf ist deutlich vom Rumpf abgesetzt
– Lebensraum:  Magerbiotope wie trockene Waldränder, Bahndämme, Heideflächen, Steinbrüche, Dünen, Kiesgruben
– durch anhaltende Verluste von Lebensräumen gehen die Bestände der Zauneidechsen kontinuierlich zurück
– mittlerweile steht die Zauneidechse auf der Roten Liste der meisten Bundesländer
– Verbreitung: In weiten Teilen von von Europa und Zentralasiens
– Nahrung: Zum größtenteils von Insekten, Schnecken und Würmer

Fortpflanzung Zauneidechse
– in Mitteleuropa beginnt etwa Ende April bis Ende Juni die Paarungszeit
– die Eiablage erfolgt an sonnigen Plätzen von Mitte Mai bis Ende Juli
– das Weibchen gräbt kleine Löcher überwiegend in sandige Böden und setzt darin 5 bis14 weichschalige Eier ab
– die Jungtiere schlüpfen bei einer Temperatur zwischen 21 bis 24 °C nach zwei Monaten aus
– die Geschlechtsreife erreichen die jungen Reptilien mit anderhalb bis zwei Jahren
– Natürliche Feinde: Vögel, andere Reptilien, Raben- und Greifvögel, Marder, Füchse, Igel und Schlingnattern

Die Zauneidechse ist durch Zerstörung von Lebensräumen bedroht.

Die Zauneidechse ist durch Zerstörung von Lebensräumen bedroht.

Giftige Spinnen: Steckbrief Rotrückenspinne
Molcharten in Deutschland: Steckbrief Teichmolch
  1. Foto: CC BY 3.0 – von Ermell
    2. Foto: ccLacerta agilis garzoni (Pyrénées Orientales 66) – von Laurent Lebois