Die Westliche Klapperschlange (Crotalus viridis)

Die Westliche Klapperschlange

Die Westliche Klapperschlange

Die Westliche Klapperschlange wird auch Prärieklapperschlange genannt. Diese Schlange kann bis zu ca. 1,50 Meter lang werden und benutzt Präriehundbehausungen zum Überwintern. Die Klapperschlange stellt vor allem den …

Nagetieren nach, die in einem Stück verschlungen werden. Größere Beutetiere werden umschlungen und erstickt.

Noch zwei weitere bekannte Klapperschlangen sind die Kettenbullennatter (Pituophis sayi) und die Schwarznatter (Coluber constrictor). Davon ist die Bullennatter eine der größten nordamerikanischen Schlangenarten, die eine Länge von fast 2,50 Meter erreichen kann.

Klapperschlangen meiden Sonne und Menschen
Entgegen einem weitverbreiteten Volksglauben gibt es in der Wüste nur wenige giftige Tiere. Von diesen sind die bekanntesten der Skorpion und die Klapperschlange, die man am besten aus dem Weg gehen sollte. Was die Schnelligkeit betrifft,  mit der sich eine Klapperschlange fortbewegt, ist eine Geschwindigkeit von knapp fünf Kilometer in der Stunde. Am regsamsten sind Klapperschlangen in der Nacht und während der ersten warmen Frühlingswochen. Zwei Dinge pflegen sie im allgemeinen zu meiden, die pralle Sonnenhitze und Menschen. Sie greifen nur an, wenn sie sich erschrecken und sich in Gefahr glauben. Immerhin sollten Reisende in der Wüste, insbesondere wenn sie dort kampieren, gutes Schuhwerk und feste, schützende Kleidung tragen.

Die Westliche Klapperschlange Steckbrief
– diese große Schlangenart erreicht eine Länge bis zu 1,50 Meter (Durchschnittslänge 1,00 Meter)
– Klapperschlangen haben lange Giftzähne im Oberkiefer und den Giftdrüsen, die im Kopf hinter den Augen lokalisiert sind, zwischen den Zähnen und den Drüsen verläuft ein Kanal
– das typische Merkmal einer Klapperschlange ist das Schwanzrasseln, die Rassel besteht aus einer Struktur aus Hornringen, die am Schwanzende sitzen und das Rasseln wird als Warnlaut vor Feinden ausgelöst

Die Schwanzrassel der Klapperschlange.

Die Schwanzrassel der Klapperschlange.

Vorkommen/Verbreitung und Lebensraum Westliche Klapperschlange
– im großen Bereich der USA der Graet Plains bis in den Norden Kanadas und im Süden bis Mexiko, Gebiet im südlichen Kanada Saskatchewan und Alberta vertreten, Verbreitungsgebiete USA in Teilen der Bundesstaaten von: Idaho, Montana, North Dakota, South Dakota, Wyoming, Nebraska, Colorado, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico und im äußersten Süden von Arizona, in Mexiko kommt die giftige Schlange in nördlichen Coahuila und nordwestlichen Chihuahua vor
Nahrung Klapperschlangen
– Kleinsäuger: Verschiedene Mäusearten, Präriehunde, Streifenhörnchen, Ratten, Wildkaninchen, Eidechsen, Amphibien oder andere Schlangen, die Beutetiere werden aufgelauert
Fortpflanzung Klapperschlangen
– alle Klapperschlangen bringen lebende Junge zur Welt
– Unterschiede bestehen bei den Arten in der Größe des Wurfes, der Paarungs- und Geburtszeiten

Hinweis Würgeschlange: Die Anakonda Steckbrief
Hinweis afrikanische Tiere: Der Wildhund
Hinweis Raubtiere in Afrika: Schwarzer Panther

1. Foto: cc – crotalus viridis – Joachim S….
2. Foto: cc – rattle – Cloudtail