Die Tannenmeise (Periparus ater)

Die Tannenmeise liebt Nadelwälder.

Die Tannenmeise ist die kleinste Meisenart.

Die Tannenmeise ist die kleinste Meisenart und ähnelt in der Zeichnung etwas der Kohlmeise. Es fehlt jedoch völlig das Gelb im Gefieder und auch das schwarze Bauchmittelfeld. Beide Geschlechter sehen gleich aus. Der Jahresvogel in …

Mitteleuropa kommt sehr häufig vor.

Tannenmeise Steckbrief

Tannenmeise fliegt auf dem Futterplatz zu, wo schon ein Buchfink seinen Platz behauptet.

Tannenmeise fliegt auf dem Futterplatz zu, wo schon ein Buchfink seinen Platz behauptet.

Systematik

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Odnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
  • – Unterordnung: Singvögel (Passeri)
  • Familie: Meisen (Paridae)
  • Gattung: Periparus
  • Art: Tannenmeise
  • Wissenschaftlicher Name: Periparus ater
  • Größe knapp 11 cm lang, Gewicht von 8 bis 10 g.
  • Die Tannenmeise ist etwas kleiner als die Blaumeise.
  • Sie ist die einzige schwarzköpfige Meise mit auffallendem weißem Nackenfleck.
  • Die Wangen sind schmutzig weiß, das Kinn und die Vorderbrust ist schwarz.
  • Oberseite ist oliv/grau mit schmaler doppelter weißer Flügelbinde.
  • Unterseite ist weißlich mit rahmfarbenen Flanken.
  • Tannenmeise Gesang ist eine klares und dünnes “tsi”, auch ein dünnes “sissi-sissi-sissi”, Gesang “sidü-sidü”.
  • Die Tannenmeise erreicht ein Alter von etwa 3 Jahren.
  • Feinde: Baumfalke, Iltis, Marder, Sperber, Eichhörnchen, Elster, Eichelhäher und Eulen.

Verbreitung und Lebensraum

  • Tannenmeisen kommen in Europa, Asien und Nordwestafrika vor.
  • Der bevorzugte Lebensraum sind Nadelwälder, in Mitteleuropa ist die Tannenmeise in Nadel- und Mischwäldern vertreten.

Nahrung Tannenmeise

Die Singvögel ernähren sich von Insekten, Käfer und Spinnen. Im Winter zusätzlich Sämereien aus verschiedenen Nadelgehölzen. Die Vögel suchen auch Futterplätze von Menschen auf.

Fortpflanzung

  • Tannenmeise Nest: Die Vögel bauen ihre Nester in Baumhöhlen, auch in Felshöhlen, Erdhöhlen, Wurzelstöcken und in  Nistkästen. Es wird aus Moos, Wurzeln, Halmen, Flechten und mit Wolle angelegt.
  • Die Brutzeit ist von April bis Juni.
  • Das Gelege besteht meist aus 8 bis 9 Eiern.
  • Brutdauer beträgt 14 bis 16 Tage. Die Nestlingszeit 18 bis 21 Tage.

Sumpfmeise Steckbrief

Die Supfmeise ist in Deutschland ein Jahresvogel.

Die Supfmeise ist in Deutschland ein Jahresvogel.

Systematik

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
  • Unterordnung: Singvögel (Passeri)
  • Familie: Meisen (Paridae)
  • Gattung: Poecile
  • Art: Sumpfmeise
  • Wissenschaftlicher Name: Poecile palustris
  • Die Sumpfmeise ist eine eher unscheinbare Meise mit lichtgraubraunen Gefieder. Sie ist ein Standvogel, die im Brutgebiet überwintert.
  • Größe knapp 12 cm lang und 12 g schwer.
  • Der Singvogel hat eine schwarzseidene Kopfhaube und einen schwarzen Kehlsack.
  • Im Gegensatz zur Tannenmeise ohne weißen Nackenfleck, ohne Flügelbinden und mit brauner Oberseite.
  • Ruf/Stimme ist ein “pisdjä-dädädäd”  Sumpfmeise Gesang ein “zieziezie” “oder diebdiebdieb”.
  • Vorkommen: Sumpfmeisen kommen in Laub- und Mischwälder, Parkanlagen, Hecken, Obstplantagen und Gärten vor. Die Vögel haben keine besonderen Vorlieben für Sumpfgebiete. In Europa halten sich die Singvögel das ganze Jahr über auf, die in Baumhöhlen nisten.
  • Nahrung: Im Sommer ernähren sich die Sumpfmeisen hauptsächlich von kleinen Insekten und Spinnen. In den Zweigen von Büschen und Bäumen turnen sie mit dem Bauch nach oben herum. Im Winter ernähren sich die Singvögel von fettreichen Sämereien.

Fortpflanzung Sumpfmeise

  • Das moosreiche Nest wird in Baumhöhlen gebaut und Nistkästen werden gerne angenommen.
  • Die Brutzeit ist von April bis Mai.
  • Das Gelege besteht aus 7 bis 8 Eiern.
  • Brutdauer etwa 12 bis 13 Tage. Die Nestlingszeit beträgt 17 bis 20 Tage.

Weidenmeise (Poecile montanus)

Weidenmeise Steckbrief

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
  • Unterordnung: Singvögel (Passeri)
  • Familie: Meisen (Paridae)
  • Gattung: Poecile
  • Art: Weidenmeise
  • Wissenschaftlicher Name: Poecile montanus
  • Größe Weidenmeise 11,5 cm lang, Gewicht 11 g, Flügelspannweite 18 cm.
  • Der Vogel hat eine schwarze Kopfplatte, Nacken und Kinnfeld.
  • Die Wangen sind weiß bis in den Nacken hinein. graubrauner Rücken und weißlichen Bauch.
  • Ein recht großes schwarzes Kinnfeld, auf den Flügeln befindet sich ein deutlich helles Feld.
  • Ruf/Stimme Weidenmeise manchmal „zizidäääh“, oder ein breites gedämpftes “dääh”.
  • Die Weidenmeise kann ein Alter von etwa 5 Jahren erreichen
    Lebensraum/Vorkommen: Weidenmeisen leben in Mischwäldern, Sumpfgebieten mit Büschen, bevorzugt werden Feuchtgebiete mit morschen Gehölzen. Die Singvögel kommen in Europa ohne den Südwesten vor, in Asien bis Japan.
    Nahrung Weidenmeise: Insekten, Larven, Spinnentieren und Sämereien.

Fortpflanzung Weidenmeise

  • Die Brutzeit der Höhlenbrüter ist von April bis Anfang Juni.
  • die Weidenmeise zimmert sich selbst eine Bruthöhle in morschen Gehölz.
  • Das Gelege besteht aus 6 bis 9 Eiern.
  • Brutdauer 13 bis 15 Tage. Die Nestlingszeit beträgt 16 bis 20 Tage.

Raubtiere: Steckbrief Steinmarder
Singvögel in Deutschland: Die Haubenmeise

Foto1: ccIMG_2051– m-weger
Foto2 cc – Coal Tit (Periparus ater) – von Aeropixels Photography
Foto3 Sumpfmeise: ccSumpfmeise (Poecile palustris) – Dornenwolf