Die Möwe ein eleganter Flieger

Möwe

Möwe

Eine Möwe kann man sich leicht nähern und die Eleganz ihres Fluges studieren. Mit ihren langen Schwingen gleiten die Seevögel über die Wasseroberfläche und lassen sich von Aufwinden an Steilküsten nach oben tragen. Bleibt eine Möwe an einer Stelle über dem Wasser stehen, ehe sie Futter von der Oberfläche aufnimmt, kontrolliert sie ihre Bewegung in der Luft exakt. Ihr ausgebreiteter Schwanz dient gleichzeitig als Bremse und Ruder, während der Vogel sich mit kurzen, schnellen Flügelschlägen auf die Wasseroberfläche hinunter lässt.

Die Silbermöwe und Lachmöwe

Der leuchtend rote Fleck am Schnabel der Silbermöwe dient der Kommunikation zwischen Elternvogel und Küken. Die Altvögel würgen die Nahrung erst dann wieder aus, wenn ein Küken nach dem roten Fleck pickt. Die Jungvögel verhalten sich instinktiv so und picken auch nach roten Flecken, die auf Pappe oder Holzschnäbel aufgemalt sind.

In der Brutsaison zieht die Silber- und Lachmöwe landeinwärts und nisten in großen Kolonien im Sumpfland. Sie fressen auch Aas und man trifft sie zu Hunderten auf städtischen Müllhalden an. Im Herbst folgen die Möwen folgen sie oft den pflügenden Landwirten hinterher und fressen die aufgeworfenen Würmer und Käfer.

Die Mantelmöwe ist viel größer als eine Silber- und Heringsmöwe. Sie ist ein entschlossener Jäger, die sich von anderen Seevögeln und deren Küken ernährt. Die Mantelmöwe verfolgt oft eine kleinere Möwe oder eine Küstenseeschwalbe so lange, bis sie ihre Beute fallenlassen oder wieder auswürgen. Die Möwe kommt in Küstengewässern und Flussmündungen vor.

Foto von Raphael Andres