Die Goldammer (Emberiza citrinella)

Steckbrief Goldammer

Die Goldammer ist in Mitteleuropa ein Sommer- und Wintervogel.

Die in Europa vorkommenden Ammern (Emberizidae) sind Körner fressende Singvögel mit kurzem, am Grunde dickem Schnabel. Die Goldammer rottet sich außerhalb der Brutzeit zu größeren Trupps in den Gemarkungen zusammen. Die Goldammer war …

Vogel des Jahres 1999 in Deutschland. In Mitteleuropa ist der Singvogel ein Jahresvogel, der in der Feldmark brütet.

Goldammer Steckbrief

Systematik

  • Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
  • Unterordnung: Singvögel (Passeri)
  • Familie: Ammern (Emberizidae)
  • Gattung: Emberiza
  • Art: Goldammer
  • Wissenschaftlicher Name: Emberiza citrinella
  • Körpergröße 16,5 cm, Gewicht von 25 bis 30 g.
  • Der Kopf der Singvögel ist goldgelb gefärbt.
  • Scheitel und Wangen sind braun umrandet.
  • Rücken und die Flügel haben eine gelblich/braune Färbung, der Bürzel ist zimtbraun.
  • Der schwärzliche Schwanz hat weiße Außenkanten.
  • Die Unterseite ist gelb, Flanken und Brust bräunlich gestrichelt.
  • Das Goldammer Weibchen ist unscheinbarer, mehr bräunlicher und mehr gestrichelt. Die tagaktiven Schwarmvögel sind nicht vom Aussterben bedroht.
  • Goldammer Gesang ist ein “zrik“, “zürr” oder “zib zi zi”, monotoner Gesang wie “zi zi zi zi – bäh”.
  • Die IUCN stufen die Goldammern als nicht gefährdet ein.
  • Verbreitungsgebiete der Goldammern sind Europa und Asien.
  • Feinde: Fuchs, Rabe, Wiesel, Baumfalke, Sperber und Katzen.

Fortpflanzung

  • Die Goldammern bauen ihr Nest am Boden oder in niedrigen dichten Bewuchs an Waldrändern, Feldgehölzen, Heckenreihen und in Fichtenschonungen.
  • Die Brutzeit ist von April bis Juli, oft 2 Bruten im Jahr.
  • Das Weibchen legt 3 bis 5 Eier ins Nest.
  • Brutdauer beträgt 12 bis 13 Tage, Die Nestlingszeit 9 bis 14 Tage.

Nahrung

  • Die Nahrung der Goldammern besteht hauptsächlich aus Kerbtieren und feinen Samen.
  • Im Herbst und Winter ernähren sich die Vögel überwiegend von Sämereien, die von den Feldern absuchen.
  • In Dorfgebieten finden sich die Goldammern in der kalten Jahreszeiten zu größeren Schwärmen zusammen. Oft suchen sie sich Sämereien unter den Futterhäuschen, die sie überwiegend vom Boden aufnehmen.

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Foto: ccgoldammern,yellowhammer, talvike – wellheo