Die Erdkröte (Bufo bufo)

Erdkröten beim Laichen im nahen Uferbereich

Erdkröten beim Laichen im nahen Uferbereich.

Die Erdkröte ist in Deutschland weit verbreitet und sie ist ein anspruchloses Tier, dass in vielen Gewässern ihren Laich ablegen kann. Das können stehende Gewässer sein, die nährstoffarm oder -reich sind. Selbst in …

kalkhaltige oder moorige Gewässer legt die Kröte ihre gallertartigen Laichschnüre überall hinein.

Die Erdkröte Steckbrief
– die Erdkröte gehört neben dem Grasfrosch, dem Teichfrosch und dem Teichmolch zu der häufigsten Amphibienart in Europa
– Größe: Körperlänge Männchen bis zu 9 cm, Weibchen bis zu 12 cm
– die Oberseite ist bräunlich gefärbt mit vielen Warzen
– die Unterseite ist schmutzig weiß und kann grau gesprenkelt sein
– zur Abwehr von Fressfeinden besitzt die Kröte an der Hinterseite stark hervortretende, paarige, bohnenförmige Drüsen, die Hautgifte zur Abwehr enthalten
– Erdkröten sind dämmerungs- und nachtaktive Tiere
– Erdkröten sind durch das Bundesnaturschutzgesetz und durch die Bundesartenschutzverordnung eine besonders geschützte Art, die nicht gefangen, getötet oder verletzt werden darf
Verbreitung/Lebensraum
– die Erdkröte kommt in Island, Irland und im äußerten Norden von Skandinavien nicht vor, sie liebt Feuchtgebiete und Gewässer
– in Europa ist sie weit verbreitet und fast auf dem gesamten Kontinent anzutreffen
Nahrung Erdkröte
– Schnecken, Würmer, Asseln, Spinnen, viele Insektensorten
Fortpflanzung Erdkröte
– nach dem Frost im frühzeitigen im März wandern Erdkröten (oft schon auf huckepack) zu  ihren Laichgewässern
– die Weibchen legen ihre Eier in Schnüren ab, die zwischen 3000 bis 6000 betragen können (Durchmesser der Eier ca. 1,5 bis 2 Millimeter)
– je nach der Wassertemperatur entwickeln sich aus dem Laich die Kaulquappen, die einheitlich eine schwarze Farbe haben
– die Larven schwimmen in lang gezogenen Schwärmen umher und weiden Algen und Detritus von den wärmeren Wasseroberflächen ab
–  ca. zweieinhalb bis 3 Monaten verbringen sie die Zeit als schwimmende Kaulquappen im Wasser, verlassen danach als Lungenatmer und vierbeinige Landtiere die Gewässer