Afrikanische Elefanten kennen wenige natürliche Feinde

Elefanten mit Jungtier auf Futtersuche

Afrikanische Elefanten mit Jungtier in der Savanne auf Futtersuche.

Elefanten sind Herdentiere, die von einer Leitkuh angeführt werden. Um ausreichend Nahrung und Wasser zu finden müssen Elefanten, die größten Landsäugetiere der Welt, weit herumziehen. Mit dem Schwund von Wäldern können sich

Elefanten glücklicher Weise mühelos auf sehr unterschiedliche Pflanzenkost umstellen. Die Tiere finden sich mit großen Schwankungen von Temperaturen, der Luftfeuchtigkeit und der Höhenlagen ab. Sie können mit anderen Tierarten in den selben Lebensräumen gut zusammen leben.  Die Regierungen der afrikanischen Staaten bemühen sich in letzter Zeit Wildschutzgebiete für wildlebende Elefanten auszuweisen.

Afrikanischer Elefant Besonderheiten

Die imponierende Größe der afrikanischen Elefanten baut entsprechend eine Menge Körpertemperatur auf. Den Tieren entweicht ein Teil der Hitze durch die Venen ihrer großen Ohren. Die Elefanten können mehr als  9° Celsius über ihre riesigen Ohren abgeben. Elefanten kommunizieren mit Tönen, die für Menschen nicht wahrnehmbar sind. Das kann auf einer Distanz bis zu zehn Kilometer erfolgen. Die Tiere unterhalten sich mit sehr tiefem Grollen und Brummen. Forscher haben rund siebzig verschiedene Laute dokumentiert, die entweder als Drohung oder zur Begrüßung eingesetzt werden.

Ein Afrikanischer Elefant ist das größte an Land lebende Wirbeltier und nur die ausgestorbenen Dinosaurier waren viel größer. Der Brachiosaurus wog sogar 190 Tonnen. ZumVergleich: Das größte landlebende Reptil ist der Komodowaran, der schlank gebaut ist und höchstens 160 kg schwer wird. Ein schwerer Vogel ist der Dodo, der bis zu 25 kg wiegt. Schwere Vögel können nicht genug Muskelkraft entwickeln, um ihr Gewicht in die Luft zu schwingen.

Afrikanischer Elefant Steckbrief

Systematik

  • Überordnung: Afrotheria
  • Paenungulata
  • Ordnung: Rüsseltiere (Proboscidea)
  • Familie: Elefanten (Elephantidae)
  • Gattung: Afrikanische Elefanten (Loxodonta)
  • Art: Afrikanischer Elefant
  • Wissenschaftlicher Name: Loxodonta africana
  • Größe: Eine Kopf-Rumpflänge von 6 bis 7,5 Meter, Schulterhöhe von 2,2 bis 4,0 Meter. Das Gewicht beträgt bis zu 7,5 Tonnen.
  • Die Ohren und Stoßzähne der Elefanten sind groß.
  • Elefanten können eine Laufgeschwindigkeit von etwa 40 km/h erreichen.
  • Die Elefanten können ein Alter von 40 bis 70 Jahren erreichen.
  • Der Elefant ist ein geschütztes Tier durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen.
  • Die Dickhäuter schlafen im Durchschnitt am Tag etwa drei bis vier Stunden.
  • Feinde Elefant: Das sind vor allem Wilderer, Hyänen und Löwen.

Lebensraum Elefant: Die Tiere leben in Savannen und in Wäldern mit Lichtungen.
Verbreitung afrikanischer Elefant: Im tropischen Afrika.

Nahrung

  • Ein Elefant braucht am Tag etwa 200 kg Nahrung und 70 bis 150 Liter Wasser.
  • Die Tiere ernähren sich von Früchten, Knospen, Gräsern, Blättern, Wurzeln und von Zweigen.

Fortpflanzung Elefant

  • Die Tragzeit der Weibchen beträgt 22 Monate. Das Muttertier bringt in der Regel nur ein Jungtier zur Welt.

Tierparadies Afrika

Im Norden des ostafrikanischen Staates Tansania erstreckt sich die Serengeti-Ebene, eine weite Kurzgrassavanne, die zum größten Teil in einen Nationalpark umgewandelt wurde. Hier schweifen riesige Antilopenherden umher, Gazellen und Gnus, Kuhantilopen und Steinböckchen, Impalas, Elenantilopen und Topis. Es gibt Zebras, Kaffernbüffel, Spitzmaulnashörner und Giraffen. All diese pflanzenfressende Tiere werden gejagt von fleischfressenden Raubtieren, von Löwen, Leoparden, Geparden, Hyänen und Hyänenhunden. Mit ihren Hunderttausenden von Großtieren ist die Serengeti nur noch ein Überbleibsel der unermesslichen afrrikanischen Graslandschaften, wie sie vor einem Jahrhundert bestanden, bevor der Mensch sie weitgehend in Ödland verwandelte. In ihrem Naturzustand sind die Steppen Afrikas die wildreichsten der ganzen Erde. An keinem Ort sonst findet man so viele Pflanzenfresser, die zuweilen hunderttausendköpfige Herden bilden.

1. Foto: cc – Von Rupert Taylor-Price