Die Bisamratte lebt am und im Wasser

Bisamratten sind Pflanzenfresser, die aber auch Teichmuscheln und Schnecken nicht verschmähen.

Bisamratten sind Pflanzenfresser, die aber auch Teichmuscheln und Schnecken nicht verschmähen.

Die Bisamratte (Ondatra zibethicus) ist fast so groß wie ein Wildkaninchen und ist ein guter Schwimmer und Taucher, die einen langen seitlich abgeplatteten, ruderförmigen Schwanz hat. Beim Tauchen verschließt das Tier ….

ihr inneres Ohr mit einer Hautfalte. Ursprünglich stammt die Bisamratte aus Nordamerika und hat sich heute in ganz Europa ausgebreitet. Der Bisam zerstört Deiche und Uferbefestigungen an Gewässern durch ihre selbst gegrabenen Höhlen. In denen ziehen sie auch ihre Jungen auf, die schon im selben Jahr ihre Fortpflanzungsfähigkeit erreichen.

Die Bisamratte ist ein großes Nagetier und ist mit den Wühlmäusen verwandt. Ein Weibchen kann im Jahr drei bis vier mal Jungtiere gebären. Die Jungen erreichen im ersten Jahr schon die Geschlechtsreife. Früher wurden Bisamratten in Europa in Tierfarmen gehalten. Von ihren Fellen wurden Mäntel und Mützen hergestellt.

Steckbrief Bisamratte

Der Fuchs hat eine Bisamratte am Seeufer erwischt.

Der Fuchs hat eine fette Bisamratte am Seeufer erwischt.

Wissenschaftlicher Name: Ondatra zibethicus
– Größe Bisamratte:
Kopf-Rumpf-Länge rund 35 cm, Gewicht 1 bis 1,5 kg, der fast nackte und abgeplattete Schwanz ist ca. 22 cm lang und größer als der einer Wanderratte und deutlich kleiner als ein Biber
– die Pfoten besitzen im Gegensatz zum Biber keine Schwimmhäute sondern Schwimmborsten, das sind steife Haare, die als Saum an den Rändern der Zehen wachsen und diese paddelartig vergrößern, der Hauptantrieb im Wasser sind die langen kräftigen Beine und die weit gespreizten Hinterfüße, der Schwanz wird zur Steuerung eingesetzt
– weil das Fell der Bisamratte dicht und wasserabweisend ist, können sie sich lange Zeit im Wasser aufhalten, die Fellfarben variieren von schwarz, dunkelbraun bis cremfarbig
– Lebensraum: Gewässer mit konstantem Pflanzenbewuchs, Marschland, Größere Teiche, Seen, Flüsse und Bäche
– Bisamratten können ein Alter von ca. 5 Jahren erreichen und sind keine gefährdete Tierart
– Feinde: Fischotter, Uhu, Fuchs, Greifvögel

Drei Bisamratten-Jungtiere kurz vor ihrer Selbständigkeit.

Drei Bisamratten-Jungtiere stehen kurz vor ihrer Trennung von den Alttieren in die Selbständigkeit..

– Nahrung: Wasser- und Uferpflanzen, Schilfrohr, Rohrkolben und Simse, Schachtelhalm- und
Laichkrautarten, Pflanzenwurzeln, Flussmuscheln, Krebse, Schnecken
Fortpflanzung Bisamratte
– die Tragzeit der Weibchen beträgt rund 30 Tage
– das Weibchen bringt 2 bis 3 Würfe im Jahr zur Welt  (pro Wurf ca. 5 bis 8 Jungtiere)
– die Jungen leben im Bau in einem Nest, dass mit trockenem und weichen Pflanzenteilen ausgepolstert ist
– die Säugezeit beträgt ca. 3 Wochen und danach ernähren sich die Jungtiere von pflanzlicher Kost

Schädel und Gebiss Bisamratte.

Schädel und Gebiss der Bisamratte.

Hamsterarten: Steckbrief Feldhamster
Fliegenarten: Steckbrief Hausfliege

1. Foto Bisamratten-Pärchen: ccPiisamit – von Matti Suopajärvi
2. Foto: cc – Muskrat (Ondatra zibethicus) – von Matthew Ireland
3. Foto Jungtiere Bisamratten: – Muskrat (Ondatra zibethicus) – von birdingrob
4 Foto: cc – Muskrat (Ondatra zibethicus) – von Matthew Ireland

4 Gedanken zu „Die Bisamratte lebt am und im Wasser

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