Der Waldfrosch ein Überlebenskünstler

Der Waldfrosch besiedelt feuchte Waldgebiete.

Waldfrösche besiedeln feuchte Waldgebiete.

Wird es winterlich kalt, lässt sich der Waldfrosch (Rana sylvatica) bis zu einem Drittel seines Körpers von bis zu -5 °C einfrieren. Damit der Frosch wieder rechtzeitig im Frühjahr zum Leben erwacht, pumpt sich das

Tier vorher einen körpereigenen Frostschutz aus Glukose und zusätzlich Harnstoff ins Blut. So sichert sich der Frosch das Überleben in der Winterzeit, weil keine lebensgefährlichen Eiskristalle sich im Blut bilden können, die die Körperzellen zerstören. Der Waldfrosch kann die kalten Bedingungen in seinem Verbreitungsgebiet ohne Atmung und mit völligem Herzstillstand ausharren. Im Frühjahr tauen die Frösche wieder auf und erwachen zum neuen Leben.

Waldfrosch Steckbrief

Systematik

  • Klasse: Lurche (Amphibia)
  • Ordnung: Froschlurche (Anura)
  • Überfamilie: Ranoidea
  • Familie: Echte Frösche (Ranidae)
  • Gattung: Echte Frösche (Rana)
  • Wissenschaftlicher Name: Rana sylvatica
  • Größe: Körperlänge von 4 bis 8 cm, Gewicht 8 g, die Männchen sind kleiner als die Weibchen.
  • Farbliche Varianten der Waldfrösche können bräunlich, gräulich, graubraun, rostbraun, graugrün und braungrün sein. Öfters zeigen sich dorsal auch dunkle Flecken.
  • Zu erkennen ist der Frosch an seiner Räubermaske. Quer über das Gesicht hat er einen dicken schwarzen Streifen. Der Waldfrosch auch Eisfrosch genannt ist keine gefährdete Art. Er kann ein Alter bis zu 3 Jahren erreichen.
  • Vorkommen: Die Waldfrösche kommen in Nordamerika, Alaska und Kanada vor.
  • Nahrung: Die Tiere jagen Insekten, Spinnentiere, Schnecken und andere wirbellose Tiere.
  • Feinde: Riesen-Fischuhu, Waschbär, Reiher und Schlangen.

Fortpflanzung Waldfrosch

Waldfrösche laichen, dabei wird das Weibchen vom Männchen umklammert.

Waldfrösche laichen, dabei wird das Weibchen vom Männchen umklammert.

  • Die Paarungszeit der Tiere beginnt nach der Winterstarre ab März bis Mai.
  • Die Eiablage erfolgt im Wasser.
  • Das Weibchen legt in Laichballen von 1500 bis 3000 Eier ab. Die werden an Pflanzenmaterial behaftet oder schwimmen auch frei herum.
  • Nach wenigen Tagen schlüpfen die Larven, die sich von Algen und Mikroorganismen ernähren.
  • Die Metamorphose zum Jungfrosch ist meist nach zwei bis drei Monaten abgeschlossen. Danach verlassen die Tiere das Wasser.
  • Der Waldfrosch erreicht die Geschlechtsreife mit 2 Jahren.

Die Haie: Steckbrief Schwarznasenhai
Die Frösche: Steckbrief Moorfrosch

Foto1: ccC10G9776 – von Samuel Maglione
Foto2 Waldfrösche laichen: cc – IMG_8045 – von Linda Ruth